Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe von Ali Hazelwood

Klappentext

Die Unvernunft der Liebe
Biologie-Doktorandin Olive glaubt an Wissenschaft – nicht an etwas Unkontrollierbares wie die Liebe. Dank ihrer Freundin Anh sieht sie sich plötzlich gezwungen, eine Beziehung vorzutäuschen, und küsst in ihrer Not den erstbesten Mann, der ihr über den Weg läuft. Nicht nur, dass dieser Kuss eine Kette irrationaler Gefühle auslöst – der Geküsste entpuppt sich zudem als Adam Carlsen: größter Labortyrann von ganz Stanford. Schon bald droht nicht nur Olives wissenschaftliche Karriere über dem Bunsenbrenner geröstet zu werden, auch ihre Verwicklung mit Carlsen fühlt sich mehr nach oxidativer Reaktion als romantischer Reduktion an, und Olive muss dringend ihre Gefühle einer Analyse unterziehen …

Erscheinungstermin:

14.02.2022

Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:

443 Seiten / 10 Stunden und 10 Minuten

Sprecher*Innen: Viola Müller

Verlag:

Rütten & Loening Berlin / ABOD Verlag

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Tropes: Fake Relationship; He fells first;

Bewertung

Cover:

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: (keine Bewertung, nur das „Level“)

Cover:

Wer viel auf TikTiko und / oder Instagram unterwegs ist, wird an The Love Hypthesis (dtsch: Das theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe) der großartigen Ali Hazelwood nicht vorbei gekommen sein. Da ich neben dem Leser auch eine leidenschaftliche Buchsammlerin bin musste ich selbstverständlich auch beide Bücher zu Hause haben.

Das deutsche Buch ist schön gestaltet – aber an sich kein Highlight. Ich finde bei diesem Titel die englische Coverwahl deutlich schöner 🙂

„Sachen?“

„Sachen? Zeug?“

„Zeug“, wiederholte er verständnislos.

„Ja. Zeug. Was macht Ihnen Spaß?“ Wahrscheinlich stand er auf irgendetwas Grauenhaftes, wie Kühe schubsen oder japanische Käferkämpfe. Vielleicht sammelte er Porzellanpuppen. Vielleicht war er ein passionierter Geocacher. Vielleicht ging er regelmäßig zu Vaping-Conventions und dampfte E-Zigaretten. O Gott.

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe von Ali Hazelwood

Schreibstil:

Ali Hazelwoods Schreibstil ist einfach toll! Mehr gibt es hier nicht zu sagen! 🙂

„Die theoretische Wahrscheinlichkeit von Liebe“ war aus der dritten Person geschrieben, und obwohl mir diese Erzählperspektive nicht so zu sagt, konnte mich das Buch auf ganzer Linie überzeugen! Man konnte trotz dieser Art der Erzählweise die Emotionen und Gedanken von Olive rüber bringen. Ich mochte Olive sehr und konnte viele ihrer Gefühlte nachvollziehen und fand es toll, wie Adam sie stets bestärkt hat.

Besonders interessant fand ich auch die akademischen Auszüge innerhalb des Buches, die diese RomCom doch zu etwas sehr besonderem gemacht haben.

Einziger Kritikpunkt – Olive erzählt stets wie böse und unberechenbar Adam ist, aber wir als Leser*Innen lesen ihn immer nur, wie er absolut liebevoll und zuvorkommend mit Olive umgeht. Ich bin absolut dafür, tolle und zuvorkommende Männer in diesen Bücher zu lesen – aber hier hätte ich gern etwas mehr „grumpy“ gelesen.

Gut gemacht Olive. Für eine liebesbedürftige Person, die ihn ständig belästigt, hat doch jeder die größten Sympathien.

„Du musst nicht bleiben, ich weiß, dass Du zu tun hast. Genie-Stipendien ergattern, Erstsemester schikanieren, Brokkoli essen.“

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe von Ali Hazelwood

Protagonisten:

Wie lernen Adam und Olive kennen und lieben. Während Olive eine junge Doktorandin ist, ist Adam ein Professor der an der Universität lehrt. Allein der Einstieg des Buches war schon super witzig und speziell. Es war sehr schön, die Entwicklung zwischen den beiden mit zu erleben und vor allem als Leser bereits die Liebe zu erkennen, die Adam für Olive fühlt. Olive steht so herrlich auf dem Schlauch, dass ich das ein oder andere Mal wirklich lachen musste.

Schlimm fand ich die Worte, die Olive von … anhören musste, denn hier konnte ich mich richtig reinfühlen und bin mir sicher, dass das nicht gerade wenigen Frauen passiert.

Meine absolute Lieblingsszene ist die nachdem Adam mit blanken Händen ein Auto aus dem Weg schiebt 🙂 Wenn ihr das Buch gelesen habt, wisst ihr wahrscheinlich die Stelle die ich meine!

„Ich glaube, dass ich irgendwann auf meinem Weg vergessen habe, dass ich es wert bin. Ich habe mich selbstvergessen.“

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe von Ali Hazelwood

Fazit:

Ali Hazelwood hat mich völlig von sich eingenommen! Ich liebe wirklich alles an diesem Buch und bereue es, dass ich es so lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher liegen hatte. Es war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich nach diesem Buch gegriffen habe, denn Adam und Olive haben sich einen Platz in meinem Herzen verdient <3

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