The Ruby Circle von Jana Hoch
Klappentext
Als Louisa eines der seltenen Stipendien für die Highclare Academy erhält, erhofft sie sich einen Neuanfang. Nicht nur, weil sie als Studentin automatisch zum elitären Kreis des Ruby Circles zählt und ihr jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird. Sondern auch, weil sie glaubt, dort endlich sicher vor den Lügen zu sein, die ihr Leben in einen Albtraum verwandelt haben.
Doch all der Luxus trügt, denn hinter den Mauern der Academy brodelt es und jeder hat ein Geheimnis. Bald weiß Louisa nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Lediglich der unnahbare Theo, der sie durch die Arbeit mit seinen Pferden beeindruckt, scheint sich vom Circle zu distanzieren. Obwohl Louisa spürt, dass es klüger wäre, sich von ihm fernzuhalten, kommen sich die beiden näher. Und schließlich muss sie sich die Frage stellen: Sind ihre Gefühle stark genug, um gegen Theos Geheimnisse zu bestehen?
Erscheinungstermin:
18.08.2023
Seitenanzahl:
416 Seiten
Verlag:
Arena
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Tropes: Fake-Relationship

Bewertung
Cover: ![]()
Schreibstil: ![]()
Inhalt: ![]()
Fazit: ![]()
Spice: Kein Spice
Cover:
The Ruby Circle ist wirklich eines der schönsten gestaltenden Bücher, die ich je in den Händen gehalten habe! Der Arena Verlag hat hier wirklich alles gegeben und einen richtigen Eye-Catcher geschaffen! Das Buch ist ein Hardcover, mit wunderschönen Farbschnitt und in der ersten Ausgabe erhaltet ihr noch eine sehr schön gestaltete Charakterkarte.
Schreibstil und Inhalt:
Die nächsten Zielen entsprechen nur meiner persönlichen Meinung! Ich möchte damit weder die Arbeit der Autorin, noch des Verlages, noch irgendwem absprechen! Es geht hier nur um meine Gedanken und Gefühle zum Inhalt dieses Buches. Wenn Dir das Buch gefallen hat – ich freue mich sehr für Dich! Ich spreche Jana weder von ihrer harten Arbeit noch ihrem Können ab!
Um meine Meinung zu benennen, sind die nächsten Zeilen nicht spoilerfrei! Also, wenn Du das Buch nicht gelesen hast, dann springe bitte zu Fazit. Ich versuche darauf einzugehen, dass ich mit meinen 33 Jahren nicht unbedingt der angesprochenen Zielgruppe entspreche!
- Wir haben ungefähr vier verschiedene Handlungsstränge, die aber nicht miteinander verwoben sind.
Die Geschichte beginnt damit, dass Louisa an der Highclaire Universität über ein Stipendium angenommen wurde. Warum sie dort ist, erfahren die Leser*Innen sehr früh, da sie auf ihrer alten Schule gemobbt wurde. Anscheinend hat sie dabei eine ihrer besten Freundinnen verloren – dieser Punkt wurde oft genannt, aber nie geklärt. Solche Details stören mich, wenn sie für die Handlung nicht förderlich sind oder sie einfach nicht aufgeklärt werden.
Danach wird Louisa für den “Novice Run” ausgewählt und dazu möchte ich beinahe nichts sagen. Das war wirklich nicht gut – sie bekommt ohne Probleme das Zeichen, wir erfahren mehr oder weniger nichts über den Run. Warum ist dieser so verrufen? Was waren zum Beispiel ehemalige Aufgaben, dass das so gehypt wird? Alleine die Aufgabe mit Theo war dermaßen lächerlich, dass ich hier wirklich kurz davor war, das Buch abzubrechen. Dann entscheidet sich Louise nicht daran, teilzunehmen, weil sie durch diese Tat wirklich jemandem schaden könnte – dann aber doch, und schafft es ohne das kleinste Hindernis…
Das war zu einfach und völlig unnötig…
Der Abend mit ihrer Mutter – ja, war gar nicht so schlecht, aber dann doch wieder. Die ganze Diskussion mit Shyja hat keine Auswirkung auf die Geschichte und außer dass es grausam war. Ich bin mir bewusst, dass das in den nächsten beiden Teilen noch wichtig werden kann, aber so ganz hätte man das in diesem Band doch nicht zur Seite legen sollen.
Um wieder auf “Show don’t tell” einzugehen – Shiya sagt diese absoluten bösen Worte zu Louisa und sie weint genau eine Nacht? Und das dient auch nur dazu, die nicht vorhandene Liebesgeschichte zum Scheitern zu bringen?
Die Liebesgeschichte – die gibt es nicht. Was macht Theo so spannend? Ja, er kann reiten, aber ansonsten wissen wir nichts über ihn! Warum mag sie Theo? Was macht ihn besonders? Wann und warum hat sich Louisa in ihn verliebt?
Das Spiel – die ganze Sache mit Annie und das Ende…
Es war einfach zu viel! Ich hatte das Gefühl, wirklich mehrere einzelne Geschichten zu lesen. Nichts ist schlimmer, als in den letzten Seiten eine neue Figur einzubauen, die vorher in keinem Satz genannt wurde. Und was war das mit Atlas? Das war schlichtweg nicht logisch! Warum sollte er das tun, außer er ist wirklich psychisch krank!
- Die vielen Wiederholungen und Gedanken
Louisa ist eine 18-jährige junge Frau, die stark, mutig und selbstsicher rüberkommen soll. Das habe ich zumindest heraus gelesen – aber sie verhält sich in so vielen Punkten nicht wie eine oben beschriebene Person. Wenn etwas spannend wurde, wurde das durch Louisa ewig wiederholende Gedanken gestört – oft fragt sie sich drei bis vier Mal, dieselbe Frage – nur in anderen Worten.
- Keine Handlung hat Folgen (das hat mich wirklich am meisten gestört.
→ Louisa erledigt die Novice Run Sache – Jasper dankt ihr sogar dafür?
→ sie verfolgt ihre Mutter auf dem Abend, diese beleidigt sie vor allen – nichts passiert
→ Atlas schenkt ihr ein Kleid, mit dem Spruch – sie hinterfragt nichts davon
→ Louisa ist schlecht in der Schule und im Training – nichts passiert
→ der besagte Abend – Warum muss eine queere Person geoutet werden? Wir sind auf dem berüchtigten Elite-Anwesen, wo des Öfteren schon genannt wurde, dass nicht alle sauber sind. Warum nimmt man dann dieses Thema? Kann ich leider nicht nachvollziehen.
→ erneut der besagte Abend – die Türen sind verschlossen und innerhalb einer Sekunde finden sie den Ausgang
→ Was hat es mit dieser Annie zu tun? Warum hinterfragt Louisa nichts davon? Wirklich nichts?!
Fazit:
Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch – einerseits wegen dem grandiosen Aussehen und andererseits aufgrund des Klappentextes. Aber mich hat die Geschichte absolut nicht abholen können. Es fehlte die Struktur, die Tiefe, die Story – es war einerseits zu wenig und auf der anderen Seite wieder zu viel. Ich werde die anderen Bücher nicht mehr lesen.