Der Sommer, als wir träumen lernten von Adriana Popescu

Klappentext

Vier »Systemsprenger« auf einem schwedischen Boat-Trip der besonderen Art

Leo, Grete, Alex und Jannis haben schon mal eines gemeinsam: Ihre Familien halten es einfach nicht mehr aus mit ihnen, weshalb sie auf eine Therapie-Camp-Tour geschickt worden sind. Die schwedischen Wälder sind zwar nicht gerade die Wüste, aber verbannt und verraten fühlen sie sich trotzdem. Alex hasst es, ohne ihre Freunde zu sein, aber wenn es sein muss, ist sie eben eine One-Girl-Gang. Perfektes Opfer ist Grete mit den schicken Klamotten, die garantiert das erste Mal von Mami weg ist. Für Jannis ist das Camp die letzte Chance. Also macht er genau das, was er immer macht, aber nie soll: Er schlägt um sich. Typen wie Jannis geht der introvertierte Leo normalerweise aus dem Weg, aber seit sie ihn in diesem bekloppten Camp auf kalten Digital-Entzug gesetzt haben, ist er selber kurz vorm Ausflippen.

Ein Coming-of-Age-Roman, der mitten ins Herz trifft, für alle Fans von »Tschick« und »The Son«

Erscheinungstermin:

13. März 2024

Seitenanzahl:

448 Seiten

Verlag:

Cbt

Originaltitel:

Werbung

Tropes: —

Cover:

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: —

Er sieht mich einen kurzen Moment einfach nur an, und ich erkenne etwas in diesem Blick, das mir erschreckend vertraut vorkommt, dann zuckt er mit den Schulter und lächelt harmlos. „Du siehst nicht wie jemand aus, der um Hilfe bittet.“ „Und das ist schlecht?“ Er schüttelt den Kopf. „Es ist nur sehr ermüdend.“

Der Sommer, als wir träumen lernten von Adriana Popescu

Cover:

Wenn ich ehrlich sein muss – hat mich das Cover jetzt nicht sofort überzeugt. Aber nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich es gut gewählt und passend zur Geschichte. Am wunderschönsten für mich ist meine persönliche Signatur von Adriana und der mintfarbene Buchrücken. Die Stimmung des Buches wird gut dabei übertragen.

„Ich bin doch auch noch da.“ Die Wut ist aus ihrer Stimme verschwunden, da ist nur noch Erschöpfung, und ich halte sie einfach umarmt, weil ich nicht weiß, was ich sonst machen soll. „Ich gehöre doch auch dazu.“

Der Sommer, als wir träumen lernten von Adriana Popescu

Schreibstil und Inhalt:

Ich liebe, liebe, liebe Adriana Popescus Schreibstil! Dieser ist so frisch, ernsthaft, lustig und einnehmend zu gleich. Man fliegt nur so durch die Seiten und es kommt nie zu einer Länge. Die größte Stärke des Buches liegt auf den zwischenmenschlichen Beziehungen der Charaktere.

Haben wir einerseits Alex, die einfach mit allem was sie hat um sich schlägt, Grete, die sich die Welt so dreht, wie sie ihr gefällt. Leo, mein persönlicher Liebling, der in seinen jungen Jahren bereits mit mehreren Suchtkrankheiten zu kämpfen hat und Jannis, dessen Wunsch es ist, dass sein Bruder ein glückliches Leben hat.

Die Dynamik zwischen diesen vier Personen und der fünften, Tommy, welcher ab der Mitte des Buches ebenfalls eine eigene Stimme bekommt, ist wirklich besonders. Feinden sich zu Beginn der Geschichte die Jugendlichen nur an, bilden sich im Laufe des Buches ganz sanfte Freundschaften, eine beginnende Liebe und das wichtigste: Vertrauen. Vertrauen darauf, dass es Menschen gibt, die ihnen zu hören und sie so akzeptieren wie sie sind.

Mit meinen 33 Jahren, war ich sicherlich nicht die Hauptzielgruppe, doch trotzdem hat die Geschichte es geschafft, mein inneres Kind ein bisschen zu heilen.

Um mich zu erinnern, wie wir waren, was wir erlebt haben und auch daran, wer ich sein will. Und an den Sommer, als wir träumen lernten.

Der Sommer, als wir träumen lernten von Adriana Popescu

Fazit:

Ein wirklich toller Jugendroman, den man gelesen haben sollte. Die Geschichte nimmt einen ein und man schließt die fünf sehr schnell ins Herz. Ich kann Euch auf jeden Fall eine Packung Taschentücher ans Herz legen. Seit langem mal ein Buch, dass mir auch noch dem Lesen noch im Kopf bleibt und über das ich länger nachgedacht habe.

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