Lord of London Town von Tillie Cole

Klappentext

Ich hatte sie dem Licht geraubt und mit mir in die Dunkelheit gerissen

Der jungen Cheska Harlow-Wright steht eine glorreiche Zukunft an der Seite eines einflussreichen britischen Geschäftsmanns bevor. Doch ihr Herz gehört Arthur Adley, dem Mann, der London mit eiserner Hand regiert – dem Mann, der für sie getötet und damit ihr Leben gerettet hat. Seit dem Tod seines Vaters hat der 18-jährige als Oberhaupt der meistgefürchteten Familie Großbritanniens alle Hände voll zu tun, sich als rechtmäßiger König der Londoner Unterwelt zu behaupten. Ablenkung, Gefühle oder Schwäche kann er sich nicht leisten. Aber als Cheska zurück in sein Leben tritt, gerät alles ins Wanken. Sie darf nicht Teil seiner Welt sein und doch ist ihm klar, dass er sie nicht noch einmal von sich stoßen wird …

Erscheinungstermin:

28. Juli 2024

Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:

480 Seiten / 13 Stunden und 44 Minuten / Emilia Schwartz und Max Hoffmann

Verlag:

LYX Verlag / LYX.Audio

Originaltitel:

Lord of London Town (Adley Firm 1)

ISBN:

978-3-7363-2211-0

Tropes:

Cover:

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: (Keine Bewertung – nur das Level)

Vielen Dank an den LYX Verlag und Bloggerjury für das Rezensionsexemplar. Das Bereitstellen dessen hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst. Da ich das Hörbuch gehört habe, fallen in dieser Rezension die Zitate weg.

Cover: (zählt nicht in die Gesamtbewertung)

Das Cover zu Lord of London Town ist optisch wirklich schön und passt in mein LYX Regal. Vor allem die Kombination aus dem Schwarzen Cover und der roséfarbenen Schrift finde ich persönlich wunderschön! Leider musste ich einen Punkt abziehen, da sich bei mir die erste Schicht der Oberfläche gelöst hat und so manche Fingerabdrücke leider dort verblieben sind.

Schreibstil und Inhalt: (Dieser Abschnitt enthält leichte Spoiler)

Tillie Coles Schreibstil gefiel mir zu Beginn des Buches sehr gut – jedoch nahm dies im Verlauf immer mehr ab. Mir war der Schreibstil – vor allem in Bezug auf die doch sehr brutale Handlung – einfach zu blumig und zu „bewusst“ kitschig. Daher konnte mich das Buch in seiner Gesamtheit nicht so überzeugen. Es war nicht schlecht – ich mochte die Grundidee wirklich sehr, aber am Ende war es mir einfach zu brutal und zu konstruiert.

Cheska war mir persönlich zu undurchsichtig. Gefühlt existierte für sie nur für Arthur und dessen Schicksal. Hier hätte ich mir sehr gern mehr Tiefe gewünscht.

Arthur hat mich als Protagonist sehr angesprochen – was Cheska gefehlt hat, hatte Arthur absolut. Diese Figur war sehr gut ausgearbeitet und hat meines Erachtens das ganze Buch getragen. Auch der „Found Family“ Trope war sehr gut und interessant umgesetzt, weil es ja doch eigentlich sehr böse Menschen waren, von denen man hier gelesen hat.

Fazit:

Leider konnte mich die Geschichte nicht völlig überzeugen, da das Buch am Ende nur noch brutal war und ich keine bis fast keine Liebesgeschichte gespürt hatte. Werde ich die nächsten Bände lesen – ich werde es auf alle Fälle probieren, obwohl ich doch meine Schwierigkeiten mit Tillie Coles Schreibstil hatte.

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