The stars are dying von Chloe C. Peñaranda
Klappentext
Ich habe mehr als dreihundert Jahre darauf gewartet, dass du zurückkommst.
In Astraeas Welt durchstreifen Vampire die Nacht auf der Jagd nach Blut und Seelen, und ein grausamer Herrscher hält die fünf Reiche der Menschen in seinem eisernen Griff.
Astraeas eigene Vergangenheit aber ist in Dunkelheit gehüllt, nur bruchstückhafte Erinnerungen an fünf Jahre sind ihr geblieben. Bis sie eines Tages Nyte begegnet, dem geheimnisvollen, mächtigen Vampir, der sie in ihren Träumen verfolgt und dessen Schatten ihr tagsüber nie von der Seite weichen. Astraea weiß, dass sie ihm nicht trauen kann – und wird doch immer stärker von seinem düsteren Charme angezogen. Bis Nyte ihr ein unwiderstehliches Angebot macht. Auf der Suche nach Antworten gerät sie in eine Reihe tödlicher Prüfungen, das Libertatem, in denen die Menschen für ihre Sicherheit vor den Wesen der Nacht kämpfen. Zerrissen zwischen ihrem Pakt mit Nyte und ihren eigenen Geheimnissen, muss Astraea schließlich eine unmögliche Entscheidung treffen: Was ist es wert, ihr Leben aufs Spiel zu setzen?
Erscheinungstermin:
03. Februar 2025
Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:
672 Seiten / 18 Stunden und 18 Minuten / Corinna Dorenkamp und Louise Friedemann-Thiele
Verlag:
Bramble (Knaur) / Argon Verlag
Originaltitel:
The stars are dying
ISBN:
978-3-426-56350-2

Tropes: Starcrossed-Lovers; Slow Burn; Deadly Trails; Villain gets the Girl; Forbidden Love

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Spice:
(Keine Bewertung – nur das Level)
Vielen Dank an den Bramble Verlag für das Rezensionsexemplar. Die Bereitstellung dessen, hat meine Meinung nicht beeinflusst. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, daher fallen Zitate in diesem Fall weg.
Cover:
Das Cover als auch das Buch sind ein absoluter Hingucker! Das Buch ist wirklich eines der schönsten Bücher, die ich besitze und bietet sogar unter dem Umschlag noch ein tolles Cover! Hier wurde seitens des Verlages so viel Liebe in das Aussehen gesteckt, dass mich der Umstand, dass es mir nicht gefallen hat, noch trauriger macht.
Schreibstil und Inhalt: (Dieser Abschnitt enthält leichte Spoiler)
Es fällt mir sehr schwer in Worte zu fassen, was ich zu diesem Buch empfinde…aber ich fange einfach mal an. Die Idee – bombastisch! Gut, so richtig gut! Die Umsetzung leider eher so – mäh. Selbst wenn ich den Fakt weglasse, dass hier teilweise komplette Szenen aus anderen Fantasy Büchern übernommen wurden, weglasse, fehlt immer noch ein roter Band durch die Geschichte. Die Einleitung dauert knapp 200 Seiten und hatte meinem Gefühl nach keiner Auswirkung auf das Geschehen in der Mitte bzw. gegen Ende des Buches.
Der Einstieg des Buches glich einer meiner absoluten Lieblingsreihen – und ja – niemand kann das Rad neu erfinden! Aber die komplette Szenerie zu übernehmen, find ich persönlich frech. Und hier gab es so viele Szenen, bei denen ich das gefühlt habe. Beim Lesen hatte ich den Verdacht, dass die Autorin die Szenen in ihrem Kopf umgeschrieben hatte und als Fan Fiction verfasst und am Ende diese Szenen alle zusammen gefasst hat – das würde den fehlenden roten Faden erklären.
Was ich so schade finde! Denn das Grundgerüst – also IHRE Idee – war ja gar nicht schlecht! Diese hätte so viel Potential gehabt! Aber mir haben die „gestohlenen“ Szenen, den Spaß an der Geschichte genommen. Die Dynamik zwischen Nyte und Astrea konnte ich leider auch nicht so nachvollziehen. Bereits in der ersten Begegnung wurden hier alle Tropes verwendet, die wir Leser*Innen lieben – meiner Meinung nach aber viel zu schnell verbrannt.
Werde ich dem zweiten Band eine Chance geben – eher nicht 🙁
Fazit:
Ein wirklich wunderschönes Buch, dass absolut hätte überzeugen können, wenn die Autorin sich auf ihre Geschichte und ihren Plot konzentriert hätte. So waren es mir zu viel bereits bekannte Szenen aus anderen großen Fantasy-Büchern. Nicht einmal umgeschrieben, sondern einfach übernommen. Dialoge fühlten sich sehr oft sehr konstruiert an und wichtige Plot-Punkte wurden völlig vergessen. Leider eine große Enttäuschung für mich.