Gestern waren wir unendlich von Dominik Gaida

Klappentext

Was wäre wenn … du den Tag, an dem deine große Liebe stirbt, wieder und wieder erleben musst?
Henry ist der Mensch, von dem Louis immer geträumt hat. Er ist sein Partner. Sein bester Freund. Die Liebe seines Lebens. Doch darauf nimmt das Schicksal keine Rücksicht. Als die beiden in einen schweren Autounfall verwickelt werden, stirbt Henry in Louis‘ Armen. Für Louis bleibt die Welt stehen – buchstäblich. Denn als er am nächsten Morgen aufwacht, ist Henry wieder am Leben. Derselbe Tag beginnt noch einmal von vorn. Louis kann es kaum glauben. Er hat die Chance, Henry das Leben zu retten – doch was, wenn er dabei ein ums andere Mal scheitert?

Ebenso herzzerreißend wie originell. Band 1 des Death Duets von Dominik Gaida.

Queere New-Adult-Romance für alle Fans von Adam Silvera und Dustin Thao.

Erscheinungstermin:

06. Mai 2025

Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:

432 Seiten / 11 Stunden und 14 Minuten / Joshua Seelenbinder. Louis Friedemann Thiele und Marian Funk

Verlag:

Kyss Verlag | Argon Hörbuch

Originaltitel:

ISBN:

978-3-499-01690-5

Tropes: Ugly Cry; Hidden Secret

Cover: (fließt nicht in die Bewertung ein)

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)

Cover:
Das Cover von Gestern waren wir unendlich ist einfach wunderschön. Die Farben, das Motiv – alles hat mich sofort angesprochen und passt perfekt zur sanften Melancholie des Buches.
Besonders schön fand ich auch, dass Dominik Gaida beim Entstehungsprozess des Covers mitreden durfte – das merkt man, denn es fühlt sich einfach richtig an.

Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Dominik Gaidas Schreibstil ist ruhig, klar und unglaublich einnehmend. Ich war von der ersten Seite an drin in der Geschichte – und wollte gar nicht mehr raus. Was mich besonders beeindruckt hat: Diese zarten Töne zwischen den Zeilen. Die stille Tiefe. Die Worte, die nicht laut sind, aber lange nachhallen.

Die Geschichte erinnert an Und täglich grüßt das Murmeltier – aber auf eine ganz eigene, gefühlvolle Art. Es ist ein queeres Buch, das mit einem kleinen Hauch Magie arbeitet, ohne je in Fantasy abzudriften.
Stattdessen geht es um so viel: Verlust, Angst, Tod, Vertrauen – und was es bedeutet, wenn man jemanden zutiefst verletzt hat.

Die beiden Protagonisten haben mich sehr berührt. Sie waren greifbar, verletzlich, so echt – und ich habe mit ihnen gefühlt, gehofft, gelitten.
Und das Ende? Hat mich in Stücke gerissen. Selten habe ich beim Lesen so sehr geweint – und trotzdem war es genau richtig. Es tat weh und war schön. Und das gleichzeitig.

Mein persönliches Highlight – wir durften die Lesung in Nürnberg mit Dominik Gaida organisieren und es war ein unglaublicher schöner Abend, mit ganz vielen zauberhaften Momenten. Dominik ist ein sehr sympathischer Mensch, dem ich unglaublich gerne zu gehört habe.

Fazit:
Gestern waren wir unendlich ist ein ganz ruhiges, aber unglaublich starkes Buch. Es erzählt von der Liebe in all ihren Facetten – romantisch, freundschaftlich, schmerzhaft, heilend.
Ein queeres Herzensbuch mit emotionaler Tiefe, einem feinen Hauch Magie und ganz viel Seele.

5 von 5 Flamingos 🦩🦩🦩🦩🦩
Für den Mut, die Emotion, die Ehrlichkeit – und für ein Ende, das bleibt.

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