Cash (Lucky River Ranch 1) von Jessica Peterson
Klappentext
Heimkommen war nie der Plan – sich zu verlieben erst recht nicht.
Mollie liebt ihr Leben in der Großstadt. Doch als ihr Vater, von dem sie sich schon lange entfremdet hat, plötzlich stirbt, zwingt sie sein Vermächtnis zurück in ihre alte Heimat. Um ihr Erbe antreten zu können, muss sie ein Jahr lang auf der Ranch ihres Vaters leben – zusammen mit Cash, dem mürrischen Vorarbeiter, der sie mit jedem Blick aus dem Gleichgewicht bringt. Zwischen ihnen lodert ein Feuer, das Mollie und Cash weder geplant noch gewollt haben. Doch Mollies Zeit auf der Ranch hatte von Anfang an ein Ablaufdatum.
CASH ist der erste, in sich abgeschlossene Band der mitreißenden Lucky River Ranch-Serie von Jessica Peterson – voller prickelnder Spannung und tiefer Gefühle.
Erscheinungstermin:
01. Juli 2026
Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:
400 Seiten || 11 Stunden und 17 Minuten || Viola Müller und Leonard Hohm
Verlag:
Cove / Carlsen || Silberfisch
ISBN:
978-3-551-58707-7

Tropes: Small Town; Cowboy vs. Towngirl; Forced Proximity; Grumpy x Sunshine

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Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)
Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Auf das Buch Lucky River Ranch – Cash von Jessica Peterson habe ich mich seit der Vorschau sehr gefreut, da ich super gerne Cowboy-Romane lese und der Klappentext auf jeden Fall nach einem Buch geklungen hat, das mich absolut ansprechen könnte. Auf den ersten Seiten fand ich die Geschichte auch direkt sehr einnehmend. Nur leider fiel mir der Schreibstil zunächst etwas schwer, da er –und das meine ich wirklich nicht böse – stellenweise etwas plump und einfach auf mich wirkte.
Aber nach und nach kam ich immer besser in die Geschichte hinein und konnte mich auch mit dem etwas einfacheren Schreibstil arrangieren, weil die Autorin – und das möchte ich hier wirklich loben – es trotzdem geschafft hat, dass ich eine sehr emotionale Bindung vor allem zu Mollie aufbauen konnte. Und irgendwann habe ich dann auch einfach akzeptiert, dass Cash eben der hotte, viel zu ernste Cowboy-Dude ist, der aber im Laufe der Geschichte immer mehr Facetten bekommt.
Die Geschichte selbst war auf jeden Fall sehr schön erzählt. Gerade die Zeit, die Mollie auf der Ranch verbringt, fand ich unglaublich atmosphärisch beschrieben und ich hätte wirklich gerne ein bisschen Zeit mit ihr dort verbracht. Ich bin ein absolutes Pferdemädchen und würde vermutlich auch sofort auf einer Ranch leben, wenn ich könnte. Ich mochte außerdem sehr, wie Jessica Peterson die Bindung zwischen Cash und Mollie aufgebaut hat und dass beide sich im Laufe der Geschichte gegenseitig dabei helfen, zu heilen. Mollie bringt Cash dazu, nicht mehr nur für alle anderen Verantwortung zu übernehmen, sondern auch seine eigenen Wünsche und sein eigenes Glück ernst zu nehmen. Und Cash wiederum gibt Mollie etwas, das ihr lange gefehlt hat: echte Aufmerksamkeit, Interesse und das Gefühl, dass sie nicht erst etwas leisten muss, um wichtig zu sein.
Sehr spannend fand ich in diesem Zusammenhang auch Mollies immer wiederkehrende Bauchschmerzen. Für mich wurden sie im Laufe der Geschichte fast zu einem Spiegel ihres inneren Zustands. In Dallas versucht sie, ihr Leben, ihre Ernährung, ihre Arbeit und eigentlich auch ihre Zukunft ständig zu kontrollieren, während sie gleichzeitig unglaublich unter Druck steht. Erst auf der Ranch und in Hartsville, als sie langsam beginnt, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse wirklich wahrzunehmen, verändern sich auch diese Beschwerden. Das fand ich tatsächlich sehr schön eingebaut, weil es ihrer Entwicklung noch einmal eine zusätzliche Ebene gegeben hat.
Für mich war das Stärkste am Buch aber die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Mollie und Aubrey, weil ich diese auf jeden Fall gut aufgearbeitet fand und sie dem Buch, auch wenn es insgesamt locker und leicht ist, doch eine gewisse Tiefe gegeben hat. Besonders schön fand ich dabei, dass Aubrey nicht einfach zur bösen Mutter gemacht wird, sondern am Ende ebenfalls eine Entwicklung durchmacht und lernt, Mollies Entscheidungen und ihren eigenen Lebensweg zu akzeptieren.
Und ja, ich hätte jetzt auf jeden Fall sehr, sehr gerne ein eigenes Paar Bellamy-Brooks-Cowboystiefel. 😂
Auf jeden Fall war „Lucky River Ranch – Cash“ für mich eine richtig tolle Cowboy-Romance. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und bin einfach dankbar, dass ich das Buch gelesen habe.
Fazit:
Lucky River Ranch – Cash von Jessica Peterson konnte mich trotz eines etwas einfachen Schreibstils am Ende von sich überzeugen. Mit Mollie hat die Geschichte eine tolle und sehr sympathische Hauptfigur, die auf jeden Fall ihr Päckchen mit sich trägt, und mit Cash einen Protagonisten, der im Laufe des Buches deutlich vielschichtiger wird, als es zu Beginn noch wirkt. Und noch einmal – ich freue mich sehr auf die Bücher rund um die anderen Rivers-Männer ❤️
🦩🦩🦩🦩 – Für ein tolles Setting, zwei tolle Figuren und die Lucky River Ranch.