Interview mit Emilia Laforge

Liebe Emilia,
vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst und Dich und Dein neues Buch “Ein Jahr Hölle – mit Dir” vorstellst. Es war eine große Freude für mich, Dein Buch vorab lesen zu dürfen und freue mich auf weitere gemeinsame Projekte mit Dir!

Als Leser*Innen lesen wir oft nur die Geschichten und vergessen die Personen dahinter, die uns diese liefern. Daher würde es mich freuen, wenn Du Dich kurz vorstellst?
Hallo, ich bin Emilia, wurde 1985 in Ostwestfalen NRW geboren und lebe heute mit meinem Partner und Hund noch immer dort. Hauptberuflich arbeite ich als Pädagogin im sozialen Bereich. In meiner Freizeit bin ich neben dem Schreiben am liebsten mit meinen Pferden unterwegs oder widme mich als Hobbysängerin der Musik.
Wie würde Dich Deine beste Freundin / eine nahestehende Person Dich beschreiben?
Meine Freunde würden mich vermutlich als unternehmungsfreudigen, leicht verpeilten Menschen beschreiben, der viel zu viele Interessen hat und nichts von Kochen oder Technik versteht.
Was liest Du gerne? Was ist neben Deinen Büchern, Dein Lieblingsbuch und warum?
Am liebsten lese ich tatsächlich Psychothriller (aber keine Krimis) und Horror. Auch Romantasy lese ich gerne, aber da muss das Buch mich schon wirklich überzeugen. Insgesamt lese ich sehr wenig “fertige” Bücher, da ich neben dem Schreiben, Lektorieren und meinen anderen Interessen und Verpflichtungen kaum Zeit dafür finde.
Was hat Dich zum Schreiben gebracht? Schreibst Du hauptberuflich oder neben Deiner Arbeit?
Ich schreibe nebenberuflich. Zum Schreiben bin ich aus eigener Leseflaute heraus gekommen und weil ich diese eine Geschichte im Kopf hatte, die unbedingt raus wollte 😉
Wo sammelst Du Ideen bzw. was inspiriert Dich für deine Inhalte?
Das ist unterschiedlich. Zwei Bücher sind aus einer Kurzgeschichte entstanden und zwei Buchideen habe ich tatsächlich geträumt.
Wie ist Deine Schreibroutine?
Meistens schreibe ich abends. Aber eine Routine im Sinne von, dass ich jeden Tag schreibe, habe ich nicht. Dafür ist mein Tag zu voll 😉
Hast Du Tipps für Schreibanfänger*Innen? Was hat Dir beim Schreiben am besten geholfen?
Auch wenn es manchmal hart ist, hat mir tatsächlich Kritik am meisten weitergeholfen. Der Austausch und die gegenseitige Unterstützung mit anderen Autor:Innen, sowie mit Testleser:Innen. Bei meinem Debütroman habe ich so viele Überarbeitungsrunden gedreht, dass es unmöglich ist sie zu zählen 😉

Das Leben ist eine Party – keine Verpflichtungen und erst recht keine ernsthaften Beziehungen. So lautet das Motto der 23-jährigen Quinn.
Ein Unbekannter, dessen Ausstrahlung sie vom ersten Moment an fasziniert, sollte nur eine Begleitung für einen Abend…
Wie bist Du auf die Idee zu Ein Jahr Hölle gekommen?
Die Idee zur Hölle ist entstanden, als eine befreundete Autorin mich gefragt hat, ob ich für eine Instagram-Aktion eine Halloween Kurzgeschichte schreibe. Nun, die Kurzgeschichte hat mir so gut gefallen, dass sie die Grundlage für die ersten beiden Kapitel lieferten und ich eine neue für die Instagram-Aktion schreiben musste 😉
Wie lange hast Du für Dein Buch gebraucht? Es zu schreiben inkl. Überarbeitungszeit?
Nachdem ich die Kurzgeschichte geschrieben habe, habe ich das Manuskript fast ein Jahr liegen lassen und es dann innerhalb von sechs Wochen in der Rohfassung runtergeschrieben. Die Überarbeitungszeit hat mich dann nochmal etwas gekostet (aber ich kann ehrlich gesagt nicht sagen wie lange, ich weiß nur, dass ich zehn Monate Später die Zusage vom Verlag für das Manuskript bekommen habe).
Wie hast Du zum Hybrid Verlag gefunden?
Ich habe eine Lektoren Ausbildung bei dem Verlag gemacht und der Verlag hat mir so gut gefallen, dass ich mein Manuskript dort eingereicht hätte.
Was hättest Du an Quinns Stelle getan?
Quinn ist mir tatsächlich gar nicht so unähnlich, also hätte ich vielleicht (hoffentlich) genauso reagiert wie sie. Allerdings ist sie vermutlich doch eine Spur taffer und mutiger 😀
„Misstrauisch beobachtete ich jede ihrer Bewegungen. Ihre Beine lagen zwischen meinen, unsere Hüften berührten sich und ich hielt sie noch immer in den Armen.
Ich konnte spüren, wie ihr Brustkorb sich bei jedem Atemzug hob und senkte sich, ihr Puls spiegelte meinen eigenen Herzschlag wider. Ihr so nah zu sein war unangenehm, oder zumindest sollte es das sein. Seltsamerweise schob ich sie nicht von mir runter.“

Auf welche weiteren Projekte dürfen wir uns denn von Dir freuen?
Meine Reihe “Melodie der Unsterblichkeit” wird veröffentlich und ich habe ein Dark Fantasy Manuskript fertig gestellt, das gerade ein Zuhause sucht. Außerdem habe ich noch viele weitere Ideen von Fantasy, Romantasy über Psychohriller bis hin zu Horror 😉
Trifft man Dich auf der Leipziger Buchmessen? Wenn ja wann und wo?
Ich werde Freitag und Samstag dort sein und am Samstag von 10-11 und 15-16 Uhr beim Stand vom Hybrid Verlag anzutreffen sein und die “Hölle” zu signieren, oder einfach mit den Lesern zu quatschen. Auch für Selfis bin ich zu haben, also freue ich mich über jeden, der vorbeischaut.
Was wünscht Du Dir von uns Leser*Innen?
Ich würde mir einfach wünschen, dass ich den Lesern mit meiner Hölle ein paar schöne, spannende, lustige und auch gerne Herzzerreißende Lesestunden bereiten kann.
Ein paar letzte Worte?
Vielen Dank an dich für das tolle Interview und deine Unterstützung als Bloggerin! Und vielen Dank an alle, die bis hierher alles gelesen haben und die vielleicht neugierig auf die Hölle geworden sind 🙂