Ein Jahr Hölle – mit Dir von Emilia Laforge

Klappentext

Das Leben ist eine Party – keine Verpflichtungen und erst recht keine ernsthaften Beziehungen. So lautet das Motto der 23-jährigen Quinn.

Ein Unbekannter, dessen Ausstrahlung sie vom ersten Moment an fasziniert, sollte nur eine Begleitung für einen Abend sein. Doch er entpuppt sich als Dämon, der sie in seine Dimension entführt, sich von ihrer Lebensenergie nährt und ihr offenbart, dass sie nur noch ein Jahr zu leben hat.

Jedoch ist Quinn nicht bereit aufzugeben und aus der anfänglichen Ignoranz ihres Entführers entwickelt sich etwas, das ihr Herz höher schlagen lässt. Reicht dieser Funke, ihr Schicksal abzuwenden?

Erscheinungstermin:

16.04.2023

Seitenanzahl:

320 Seiten (Printausgabe)

Verlag:

Hybrid Verlag

Das Rezensionsexemplar wurde mir vom Hybrid Verlag als auch von Emilia zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank hierfür!

Bewertung

Aussehen:

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Felsen aus Eiskristallen. Schön und schaurig zu gleich. Die einzigen Farbkleckse in dieser grauen Welt voller Finsternis.“

Ein Jahr Hölle von Emilia Laforge

Aussehen:

Das Cover zum Buch “Ein Jahr Hölle mit Dir” – von Emilia Laforge finde ich sehr schön und liebevoll gestaltet. Nach dem Lesen des Buches, vermittelt mir das Cover absolut die Gefühle der beiden Charaktere! Ebenso ist die Farbgebung gut gewählt, da es ein wenig die grau-blaue Kristallwelt der Hölle nachbildet. 

„Als blickte ich in einen Spiegel. Das Leid, dass in seinen Augen lag, kam mir bekannt vor. Etwas rüttelte in meinem Inneren. Als gäbe es eine verschlossene Tür, die ich zum ersten Mal bemerkte.“

Ein Jahr Hölle von Emilia Laforge

Schreibstil:

Leider hat es ein wenig gebraucht, bis ich mit Emilias Schreibstil warm wurde, da vor allem am Anfang des Buches sehr viele kurze und knappe Sätze verwendet werden. Hierbei handelt es sich aber lediglich um eine persönliche Vorliebe meinerseits, dass ich Schachtelsätze einfach liebe 🙂 

Emilia schreibt unfassbar gute Dialoge, die spritzig, witzig, ernst und auch traurig sein können! Ebenso war die Beschreibung der Welt unfassbar gut beschrieben und ich konnte mir richtig vorstellen, mit Quinn und dem Dämon in dieser Welt zu stehen. 

Persönlich hätte ich mir die Erzählgeschwindigkeit zu Beginn des Buches schneller gewünscht und am Ende deutlich langsamer. 

Um ein Beispiel zu nennen, würde ich unfassbar spoilern, daher verzichte ich darauf und zwinge Euch dazu, das Buch zu lesen, um selbst herauszufinden, was ich meine 🙂 

„Doch als ich mich auf meine Mundwinkel konzentrierte, merkte ich, dass sie hochgezogen waren. Das unterband ich und brummte unwillig. Ein geistreicher Kommentar wollte mir partout nicht einfallen.“

Ein Jahr Hölle von Emilia Laforge

Inhalt:  (Diese Beschreibung enthält Spoiler – möchtest Du diese vermeiden springe bitte direkt zum Fazit.) 

Beginnt das Buch noch mit den Vorbereitungen auf die gemeinsame Partynacht, befindet sich Quinn wenige Seiten später in einer ihr völlig fremden Welt, an der Seite eines dunklen Dämons, der ihr mitteilt, dass er sich nun ein Jahr lang von ihrer Lebensenergie ernähren wird und sie danach stirbt. 

Ob dieser ultimativen Nachricht, lässt sich die taffe Quinn nicht davon abbringen, die Welt um sich herum zu erkunden. Hierbei entdeckt sie eine graue und düstere Welt, mit Flüssen aus heißem Pech, keinerlei Leben und grau-blauen Eiskristallen. Die Beschreibungen der Welt hat Emilia einfach grandios geschrieben! 

Nach einer weiteren traumatischen Erfahrung ist der Dämon gezwungen, sich um Quinn zu kümmern, damit nicht beider Leben ausgelöscht wird. Dabei kommt es zur ersten richtigen Unterhaltung zwischen den beiden. Quinn wäre nicht unsere Quinn, wenn sie das darauffolgende Schweigen annehmen würde und entschließt sich die Welt und ihre gruseligen Bewohner besser kennenzulernen. 

Quinn erzeugt durch eine etwas unüberlegte Handlung einen gemeinsamen Ausflug mit dem Dämon und hierbei lernen wir ihn besser kennen. Dieser Part ist meines Erachtens bis zum Ende der beste Part der Geschichte. Die Dialoge sind so gut – die Beschreibungen sind malerisch und bildlich dargestellt. 

Ob Quinn überlegt, und was es mit ihrem geheimnisvollen Dämon auf sich hat, müsst ihr selbst herausfinden! 

„Ein Kloß bildete sich in meinem Hals. Allein. Es hatte mir nie etwas ausgemacht. Mein Blick fiel auf das Mädchen. Bis jetzt.“

Ein Jahr Hölle von Emilia Laforge

Fazit:

Das Buch “Ein Jahr Hölle mit Dir” hat mich wunderbar unterhalten und ich konnte nach meinen anfänglichen Schwierigkeiten den Schreibstil annehmen und genießen. 

Einen Flamingo habe ich abgezogen, da mir an manchen Stellen die Handlung zu schnell ablief, während andere Szenen kürzer hätten sein können. Hauptsächlich das Ende ist sehr gehetzt – was super schade ist, da hier erst der richtige “Kracher” der Geschichte kommt!

Quinn und Dämon sind beide sehr gut geschrieben Charaktere mit Höhen und Tiefen, Freude und Leid und einer spannenden Dynamik! 

Ich hoffe sehr, dass wir einen zweiten Teil zu lesen bekommen, denn das Ende lässt darauf hoffen! 

Links:

Ein Jahr Hölle … mit dir | hybridverlagshop.de

pinkiereads.blog/2023/04/22/interview-mit-emilia-laforge/

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