Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen von Sarah J. Maas (Originaltitel: A Court of Thrones and Roses)

Klappentext

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Erscheinungstermin:

10.02.2017

Seitenanzahl:

480 Seiten

Verlag:

dtv

Rezension:

Bewertung

Aussehen:

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Aussehen:

Nachdem die Bücher von Sarah J. Maas zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehören, besitze ich diese in mehreren Ausfertigungen. Die deutsche Taschenbuch als auch Hardcover Ausgabe ist im Gegensatz zu den englischen einfarbigen zwar nicht meine liebste Ausgabe, aber ich finde sie trotzdem sehr schön! Neben der Abbildung der jungen Feyre mit ihrem Bogen in der Hand, finde ich die farbigen Akzente sehr schön!

Hätte ich nach den Büchern in der Buchhandlung gegriffen? Aber selbstverständlich! Denn obwohl ein Mensch darauf abgebildet ist, sind sie sehr ansprechend gestaltet!

„Der Fae lachte bösartig: „So leicht akzeptierst Du Dein Schicksal?“ Und als ich ihn wortlos anstarrte, fuhr er fort: „Weil Du mutig genug warst, den Ort Deiner Hinrichtung selbst zu wählen, werde ich Dir ein Geheimnis verraten, Menschlein. Prythian fordert Dein Leben für das Leben, das Du uns geraubt hast. Auf welche Weise das geschieht, bleibt mir überlassen. Ich kann Dich aufschlitzen wie ein Schwein, oder…Du kannst die Mauer überwinden und für den Rest Deiner Tage in Prythian leben.“ Tamlin zu Feyre

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Schreibstil:

Mit Sarah J. Maas ist es glaube ich so – entweder man liebt ihren Schreibstil oder man tut es nicht. Ich gehöre zur ersten Kategorie und habe wirklich bisher keine besseren Fantasy Bücher gelesen.

„A Court of Thrones and Roses“ oder auf Deutsch „Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen“ ist der erste Band der bisher fünfteiligen Reihe. Ich liebe ihre Art zu schreiben, die Welt die sie geschaffen hat und ihr Talent Gefühle zu vermitteln. Keine Autor*In hat es bisher geschafft mich auf eine Art zu berühren wie Sarah es geschafft hat.

Der Suriel machte es sich auf dem Waldboden bequem. „Frühling, Sommer, Herbst, Winter, Morgen, Tag und Nacht.“, sagte er, als ob er meine Antwort überhaupt nicht gehört hatte. „Die sieben Fürstenhöfe von Prythian, regiert von den High Lords, die alle auf ihre Weise äußerst gefährlich sind. Sie sind nicht nur mächtig, sie sind die Macht.“ Der Suriel zu Feyre

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Inhalt: (Dieser Absatz ist nicht spoilerfrei! Daher entscheide bitte selbst, ob Du weiter lesen möchtest.)

Der erste Band von „Das Reich der Sieben Höfe“ ist eine Art Re-telling. Hier erleben wir die Geschichte von „Die Schöne und das Biest“ neu erzählt. Anstatt Belle und Biest treffen wir hier auf Feyre und Tamlin im Reich Prythian. Aber lasst uns mal von vorne beginnen.

Zu Beginn des Buches begleiten wir Feyre auf der Jagd nach etwas Essbarem für ihre Familie. Ist Feyre zwar die jüngste der drei Schwestern (Feyre, Elaine und Nesta) fühlt sie sich doch für diese als auch ihren Vater Isaac verantwortlich. Während dieser Jagd begegnet sie einen übergroßen Wolf und nach kurzen Überlegen erschießt sie diesen. Das diese Tat unausweichliche Konsequenzen nach sich zieht und ihr komplettes Leben verändert wird, weiß sie zu diesem Moment noch nicht.

Einige Tage später werden die vier durch ein lautes Poltern an der Tür gestört, die kurze Zeit später von einem enormen Bären aus den Angeln gehoben. Ohne ihr Wissen hat Feyre einen Fae getötet, der die Grenze zwischen dem Fae-Reich und dem Menschen Reich überschritten hatte. Als Gegenleistung für die Ermordung seines Untergebenen hat Feyre zwei Möglichkeiten. Entweder sie zahlt mit ihrem Leben oder sie begleitet Tamlin an den Frühlingshof. Um weiterhin für ihre Familie Sorgen zu können, entscheidet sie sich das Biest zu begleiten.

Kaum am Frühlingshof angekommen, muss sich Feyre mehreren Herausforderungen stellen. Wohnt sie nun mit Tamlin, dem High Lord des Frühlingshofes in dessen Anwesen, trifft sie ebenfalls auf den rothaarigen Lucien Vanserra (Kurze Anmerkung: Bis heute Frage ich mich, warum Feyre nicht ihm verfallen ist :)) Beide Fae tragen Masken im Gesicht, Tamlin der eines Bären und Lucien, die eines Fuchses – was es hiermit auf sich hat, wird Feyre noch im Laufe des Buches erfahren.

Er war jung. Zumindest sah das, was ich von seinem Gesicht erkennen konnte, jung aus. Seine Nase, Wangen und Stirn waren hinter einer erlesenen goldenen Maske verborgen, die mit einem verschlungenen Ranken- und Blattmuster aus Smaragden verziert war. (Feyres Beschreibung über Tamlin.)

Seine Maske war aus Bronze und einem Fuchsgesicht nachempfunden. Sie ließ nur die untere Gesichtshälfte frei – wo eine üble, gezackte Narbe von seinem Kinn bis scheinbar zur Stirn hinauf verlief. Das eine fehlende Auge war durch eine goldene, mit fein ziselierten Mustern überzogene Kugel ersetzt worden, die sich bewegte als könnte er tatsächlich sehen. (Feyres Beschreibung von Lucien)

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

In Lucien findet sie vorerst einen Freund und schafft es mit seiner Hilfe einen Suriel zu beschwören. (Ein Suriel ist eine Art High Fae, der dazu verpflichtet ist immer die Wahrheit zu sprechen.)

„Bleib bei Deinem High Lord, Mensch.“, erwiderte der Suriel. „Das ist alles, was Du tun kannst. Dort wirst Du sicher sein. Misch Dich nicht ein, sich nicht nach Antworten, oder der Schatten, der über Prythian liegt, wird Dich verschlingen. Der High Lord wird Dich beschützen, als halte Dich an ihn, und alles wird gut.“ Suriel zu Feyre

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Während ihrer Zeit am Frühlingshof lernt Feyre das erste Mal mehr oder weniger sich selbst kennen und kann sich ohne die ständige Angst um ihre Familie zu einer selbstbewussten jungen Frau entwickeln. Ebenso lernt sie die Fae und allen voran Tamlin besser kennen. Sie beginnt sich wohl am Frühlingshof zu fühlen, und Tamlin versucht ihr alles zu ermöglich das dies so bleibt. So findet Feyre ihre Lieben zum Malen zurück. Aber lernen wir auch verschiedene bösartige Fae kennen unter anderem den Attor, die Bogge als auch die Naga.

Wirklich spannend wird es ab der Nacht des Calanmai – eine Art Fest zu Ehren des Frühlings. Während dieser Nacht ist Tamlins Magie am Stärksten und er wird hauptsächlich von seinen animalischen Trieben geleitet. Letztendlich dient diese Nacht auch dazu, dass sich die Fae fortpflanzen 🙂 Unsere Feyre wäre aber nicht Feyre, wenn sie einmal auf den guten Rat ihres Freundes Lucien hören würde. Anstatt wie befohlen auf ihrem Zimmer zu bleiben geht sie in die Richtung der tanzenden Meute und findet sich auf einem großen Fest wieder. Das nicht jeder Fae einer Menschenfrau gegenüber gut gestimmt ist, muss sie leider am eigenen Leib erkennen, als sie von drei niederen Fae abgepasst wird. Jede der die Bücher genauso sehr liebt wie ich – weiß welche Szene nun folgt! Solltst Du es nicht wissen? Dann erst einmal viel Spaß mit folgenden Zitat:

„Da bist Du ja. Ich habe überall nach Dir gesucht“, sagte eine tiefe sinnliche Männerstimme, die ich noch nie in meinem Leben gehört hatte. Aber ich drehte mich nicht um, sondern behielt die drei Fae im Augen und machte mich zur Flucht bereit, als der Mann hinter meine Seite trat und mir lässig einen Arm um die Schultern legte…

Ich befreite mich aus der Umarmung meines Retters und drehte mich um, um ihm zu danken. Bei seinem Anblick vergaß ich, was ich sagen wollte. Vor mir stand der schönste Mann, den ich je gesehen habe. (Über wen Feyre das denkt, verrate ich hier noch nicht 🙂 )

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Nachdem Feyre nun doch erkannt hatte, dass es für sie als Mensch nicht sicher war, auf dem Fest unterwegs zu sein, zog sie sich ins Schloss zurück. Vergisst jedoch Luciens Rat, sich an diesem Abend in ihrem Zimmer einzuschließen.

Ich wollte an ihm vorbei gehen, als er mich plötzlich packte. Es ging so schnell, dass ich nichts wahrnahm, bis er ich gegen die Wand drückte. Der Keks fiel mir aus den Fingern, als er meine Handgelenke umklammerte. „Ich konnte Dich riechen“, raunte er. Seine bemalte Brust hob und senkte sich. Er war mir nah, so nah. „Ich habe Dich gesucht, aber Du warst nicht da.“

Er stank nach Magie und in seinen Augen flackerte noch der Rest jeden überirdischen Macht, die ihn im Griff hatte. Keine Zärtlichkeit, kein humorvolles Lachen, kein sanfter Tadel lagen darin. Der Tamlin, den ich kannte, war verschwunden. (Feyre über Tamlin am Abend des Calanmai)

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Nach diesem Ereignis können wir Leser*Innen uns über ein paar Seiten einer wunderschönen Liebesgeschichte erfreuen, während sie Tamlin und Feyre endlich näher kommen. Während dieser Zeit erfährt Feyre, dass auf den Fae des Frühlingshofes ein Fluch liegt und das der Grund dafür ist, dass diese ihre Masken tragen. Die Masken sorgen dafür, dass ihre Magie bis auf ein ein Minimum reduziert wird.

Während eines gemütlichen Abendessens trifft ein unerwünschter Gast ein und wird von diesem Moment an Feyres ganzes Leben auf den Kopf stellen. Denn Rhysand, der High Lord des Hofes der Nacht, erscheint am Frühlingshof und überbringt unschöne Neuigkeiten. Er übermittelt die Grüße von Amarantha und fragt den High Lord des Frühlingshofes bis wann diese mit seiner Anwesenheit rechnen kann. Diese ganze Szene ist so grandios geschrieben, dass ich am liebsten das komplette Kapitel zitieren wollen würde! Aber ich beschränke mich auf ein paar Ausschnitte und hoffe darauf, dass meinen Wink verstehst, und das Buch eh lesen wirst 🙂

„Wie bedauerlich, dass Du die größte Last tragen musst, Tamlin, und noch bedauerlicher, dass Du Dich so ganz und gar in Dein Schicksal ergibst. Du magst zwar störrisch sein, aber das hier ist wirklich jämmerlich. Der High Lord, den ich jetzt vor mir sehe, hat nichts mehr gemein it dem grausamem Krieger, den ich einst kannte.“

Lucien fuhr auf. „Was weißt Du denn schon? Du bist doch bloß Amaranthas Hure.“

„Das mag sein, aber ich habe meine Gründe.“ Ich finde an zu zittern, als die Stimme messerscharf wurden. „Und ich habe meine Zeit wenigsten nicht zwischen Bäumen und Blumen vergeudet, während die Welt vor die Hunde geht.“

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Während des Gesprächs versuchen Tamlin und Lucien mittels Magie Feyre vor Rhysands Augen zu verbergen. Eine zeitlang funktioniert dies auch, bis Rhysand auf das dritte Gedeck am Esstisch aufmerksam wird und innerhalb einer Sekunde Tamlins Magie zu nichte macht. Nicht nur droht Rhysand den beiden High Fae, sondern verlangt vor ihnen, dass sie zum Schutz Feyres vor ihm knien und ihn anbetteln, dass er ihre Anwesenheit vor der unbekannten Amarantha geheim hält. Als Rhysand Feyre nach ihrem Namen fragt – und währenddessen in mit seinem Geist in ihrem ist – nennt sie ihm so schnell es ihr möglich ist den Namen einer Dorfbewohnerinnen, die sie von früher kannte. Clare Beddor.

Danach wandte Rhysand sich noch einmal an Tamlin, gänzlich unbeeindruckt von der drohenden Nähe des High Lords des Frühlingshofes. „Nun, das war lustig. So viel Spaß hatte ich seit Jahren nicht mehr. Wir sehen uns unter dem Berg, Tamlin. Ich werden Amarantha von Dir grüßen.“ Und dann verschwand Rhysand – als ob er durch einen Spalt in der Welt getreten wäre – und ließ uns allein, in der entsetzlichen, dröhnenden Stille.

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Mit seinem Besuch hat Rhysand eines erreicht – Tamlin muss Feyre in Sicherheit bringen. Er muss dafür sorgen, dass Amarantha nicht von ihr erfährt. Feyre ist völlig hin und hergerissen und hadert mit sich, denn eigentlich möchte sie Tamlin noch etwas sagen. Sie möchte ihm sagen, dass sie in ihn verliebt ist.

Innerhalb eines Tages sind ihre Sachen gepackt und Tamlin bringt Feyre zurück in ihre Zuhause. Ihre Schwestern als auch Vater haben ebenfalls durch Tamlin profitiert, denn er hat ihnen regelmäßig ein Einkommen zukommen lassen, ihren Geist verändert, sodass sie dachten, Feyre kümmere sich um eine entfernte Verwandte und der Geldsegen käme daher.

Leider trennen sich die Wege der beiden, ohne das Feyre den Mut aufbringt, Tamlin ihre Gefühle zu gestehen. Zuhause angekommen, muss sie herausfinden, dass Nesta, ihre älteste Schwester, den Zauber durchbrochen hat. Sie hatte sich kaum, dass Feyre von Tamlin mitgenommen wurde, auf den Weg gemacht um ihre Schwester zu retten. Zwar kommen sich die beiden nicht besoderns näher, doch erkennt Feyre, dass ihre Schwester sie doch auf ihre eigene Art und Weise liebt. Und noch viel wichtiger! Das es einen Weg aus dem Menschenreich in das Fae-Reich gibt!

Feyre entschließt sich zurückzukehren und trifft auf einen völlig zerstörten Frühlingshof. Nur noch Alis, ihre ehemalige Zofe, ist dort anzutreffen. Diese rät ihr so schnell es geht, wieder nach Hause zurück zu kehren, da Prythian verloren sei. In diesem Moment erfahren wir, dass die Seuche nicht eine Krankheit ist, sondern Amarantha, die ihre Schreckensherrschaft in Prythian aufrecht erhalten will. Alis teilt ihr ebenfalls mit, dass sie den Fluch hätte lösen können. Den Fluch mit dem Amarantha Tamlin belegt hatte, da dieser ihren Wunsch nach einer Beziehung abgelehnt hatte.

Er spuckte ihr ins Gesicht und sie lachte. Sie sagte, er habe sieben Mal siehen Jahre Zeit, ehe sie ihn holen komme, ehe er gezwungen sei, sich mit ihr unter dem Berg zu vereinen. Um den Fluch zu brechen, müsse er bloß eine Sterbliche finden, die bereit sei, ihn zu heiraten. Aber nicht irgendeine, sondern eine mit Eis im Herzen, eine, die unsere Art abgrundtief hasse. Eine Sterbliche, die bereit sei, einen Fae zu töten.“ Der Boden unter mir wankte, und ich war dankbar für die Wand, an die ich mich lehnen konnte. „Schlimmer noch, der Fae, den sie töten sollte, müsse einer seiner eigenen Männer sein, den er wie ein Lamm auf die Schlachtbank in das Reich der Menschen geschickt habe. Die Sterbliche könne erst dann nach Prythian gebracht und umworben werden, wenn sie einen seiner Männer getötet habe, ohne angegriffen worden zu sein – allein aus Hass, genauso wie Jurian Clythai geötet hatte. Damit Tamlin den gleichen Schmerz empfinden würde, den Amarantha verspürt hatte. (Alis zu Feyre)

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Im selben Zug erfährt Feyre, dass Amarantha alle sechs weiteren High Lords seit 50 Jahren unter dem Berg gefangen hält. Entgegen Alis Rat – aber mit ihrer Hilfe – entschließt sich Feyre auf zu machen. Zur Höhle unter dem Berg und damit Tamlin und die restlichen Fae zu retten.

Sie schafft es sich Zugang zum Berg zu verschaffen und kaum tritt sie ein, nimmt sie der Attor gefangen und führt sie Amarantha vor. Hier muss Feyre feststellen, dass Clare Beddor, auf grausame Art und Weise gefoltert, hinter ihr an der Wand hängt. Endlich lernen wir nun Amarantha kennen, die an Grausamkeit nicht zu überbieten ist. Trägt die rothaarige Schönheit sogar einen Ring mit dem Liebhaber ihrer kleinen Schwester. Jurian hatte Clythia während des Krieges vor 500 Jahren mit einer Menschenfrau betrogen – seitdem muss seine Seele ein Dasein an Amaranthas Hand fristen.

Amarantha gibt Feyre drei Aufgaben, die sie innerhalb der nächsten drei Monate, bei jedem Vollmond, lösen muss. Schafft sie diese, gibt es die Möglichkeit Tamlin und alle anderen zu retten. Ebenfalls nennen Amarantha Feyre ein Rätsel, desesn Lösung die sofortige Freilassung aller Insassen unter dem Berg bewirken würde.

„Viele suchen mich ein Leben lang, voll Sehnsucht im Herzen, und viele die ich küsse, zertrampeln mich mit herzlosen Scherzen.

Manchmal scheint es, als wäre ich der Klugen und Schönen liebstes Kind, aber ich beschenke alle, die tapfer und wagemutig sind.

Meine Taten sind sanft und süß, im Großen und Ganzen, doch einmal verschmäht – das rate ich Dir! – solltest Du Dich verschanzen.

Denn obschon meine Pfeile ihr Ziel nie verfehlen, töte ich langsam, wenn ich entscheide, Dir das Leben zu stehlen.“

(Amaranthas Rätsel)

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Danach wird Feyre vom Attor schwer verletzt und in eine mottrige und stinkende Zelle geworfen. Während des ganzen Gesprächs hat Tamlin kein einziges Mal zu Feyre geschaut. Nach der ersten Nacht in ihrer Zelle wacht Feyre auf und findet sich Lucien gegenüber. Nach einer kurzen Debatte richtet dieser ihr zumindest wieder die Nase, damit sie ordentlich schnaufen kann. Ebenso schimpft er sie aus, wieso sie zurück gekommen ist, da diese Prüfungen für Feyre nur den Tod bedeuten können. Sie gibt ihm zu verstehen, dass sie ihn, Tamlin und das Reich der Fae einfach nicht hatte seinem Schicksal überlassen können.

Die erste Prüfung lässt nicht lange auf sich warten und Feyre findet sich in einem Labyrinth aus Gängen wieder. Ebenfalls in diesen Gängen befindet sich ein riesiger Wurm, mit einem großen Hunger. Feyre schafft es durch List, Geschick und einer Portion Glück den Wurm zu besiegen. Wird dabei jedoch schwer verletzt. Verärgert darüber, dass Feyre die erste Prüfung bestanden hat, lässt Amarantha diese ohne jegliche medizinische Hilfe zurück in ihre Zelle bringen. Hier kommt es zu einer meiner Lieblingsszenen des ersten Buches. Denn es kommt jemand Feyre zu Hilfe von dem sie nie gedacht hätte – nämlich Rhysand.

„Ich schlage Dir einen Handel vor“, sagte er beiläufig und legte meinen Arm vorsichtig wieder ab. Doch wie vorsichtig auch immer, ich musste die Augen schließen, weil mir die Schmerzen erneut wie Giftpfeile durch den Körper schossen. „Ich heile Deinen Arm und der Preis dafür bis Du. Zwei Wochen eines jeden Monats – zwei Wochen, die ich auswähle – wirst Du bei mir am Hof der Nacht leben, angefangen gleich nach dieser albernen Sache mit den drei Aufgaben.“ … (Rhysand zu Feyre)

Ich rieb meinen meinen linken Unterarm und die Hand. Beides war mit Wirbeln und Kreisen aus schwarzer Tinte überzogen. Selbst meine Finger waren nicht verschont worden und in der Mitte meiner Handfläche prangte ein großes Auge. Es war mandelförmig, katzengleich und die Pupille starte mich an. „Mach das wieder weg“, sagte ich und er lachte. „Ihr Menschen seid doch wirklich ein dankbares Völkchen, was?“

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Ob Feyre die letzten beiden Prüfungen besteht und wie der erste Band endet möchte ich Euch nicht verraten, denn das würde Euch die Möglichkeit nehmen diese tolle Geschichte selbst zu beenden.

„Leb wohl“, sagte er, „für einen Augenblick.“ Er lockerte die Schulter und dehnte den Nacken, als ob wir und über irgendwelche Nichtigkeiten unterhalten hätten. Dann verneigte er sich, seine Flügel verschwanden, und er verblasste bereits zu einem Schatten, als er mit einem Mal erstarrte.

Sein Blick fing meinen ein, die Augen weit geöffnet, der Ausdruck wild. Seine Nasenflügel bebten. Ein Schock, das pure Entsetzen, stand ihm ins Gesicht geschrieben beim Anblick dessen, was er meinem Antlitz sah. Er taumelte rückwärts.

„Was…?“, setzte ich an. Weiter kam ich nicht.

Denn da verschwand er, verschwand einfach im hellen Sonnenlicht. Und weit und breit kein Schatten in Sicht.

Das Reich der Sieben Höfe – Dornen und Rosen (ACOTAR)

Fazit:

Ich glaube ich muss nicht mehr viel sagen. Ich mag das Buch sehr. Es schafft es mich völlig einzunehmen und das ich tagelang an nichts anderes mehr denken kann. Ich habe es mindestens schon drei Mal gelesen und es wird mit jedem Mal besser. Jedes Mal entdeckt man ein weiteres kleines Details das Sarah J. Maas in ihrer Geschichte versteckt hat.

Es ist nicht der beste Band der Reihe aber trotzdem eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe!

Hast Du Amaranthas Rätsel gelesen? Meinst Du Du kannst es lösen? Dann schreibe mir gerne über Instagram Deine Antwort 🙂 Denn ich hatte, während des ersten Lesens schon eine Idee und sie hatte sich am Ende als richtig herausgestellt.

Vielen Dank, wenn Du bis hierhin gelesen hast! Aber sei gefasst, die Rezension zum zweiten Teil wird noch länger! Denn dieses Buch ist für mich das Buch alles Bücher <3

Letzter Post Nächster Post

Entdecke mehr von pinkie reads

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen