Weibliche Ad(H)S von Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz
Klappentext
Frauen mit AD(H)S: Wissenswertes über eine übersehene Krankheit
Hier erfahren Frauen, wie sie mit AD(H)S stabil, erfolgreich und selbstbewusst leben können.Die erfahrene Ärztin Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz erklärt, was eine weibliche AD(H)S auszeichnet und wie betroffene Frauen trotz ihrer oft späten Diagnose und häufiger Fehlbehandlungen ein gelingendes und erfülltes Beziehungs-, Familien- und Arbeitsleben führen, zur Ruhe finden und Erschöpfung vorbeugen können. Dieses Buch gibt Antworten auf die Fragen wie man mit weiblicher AD(H)S im Alltag gut leben kann, was es bedeutet, eine AD(H)S-Frau zu sein und wie man als solche zu mehr Stärke und Organisation findet.Die Leserinnen lernen Wissenswertes über die neurologischen Besonderheiten von AD(H)S, auftretende Begleiterkrankungen, die Gefühlswelt von AD(H)S-Frauen – u.a. Selbstwertgefühl, Impulsivität, Stressbewältigung – sowie den neuesten Stand der leitliniengerechten Therapie und Medikation. Außerdem vermittelt die Autorin konkrete Tipps für den Alltag aus ihrer langjährigen Arbeit mit AD(H)S-Frauen.
Erscheinungstermin:
27. März 2024
Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:
256 Seiten / — / —
Verlag:
Kösel / —
Originaltitel:
—
ISBN:
978-3-466-34811-4

Tropes: Sachbuch

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Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)
Vielen Dank an das Bloggerportal und Kösel Verlag für das Rezensionsexemplar. Das Bereitstellen dessen hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.
Cover: (zählt nicht in die Gesamtbewertung)
Da es sich bei diesem Buch um ein Sachbuch handelt, verzichte ich auf eine Bewertung des Covers.
Schreibstil und Inhalt: (Dieser Abschnitt enthält leichte Spoiler)
Das Buch Weibliche AD(H)S von Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz behandelt ein wichtiges und oftmals übersehenes Thema – die besondere Ausprägung von AD(H)S bei Frauen. Da ich selbst diese Diagnose erst sehr spät erhalten habe, schätze ich es sehr, dass die Autorin ein Bewusstsein dafür schafft, wie sich die Symptome bei Frauen anders äußern können als bei Männern, was oft zu späten oder falschen Diagnosen führt.
Gut an diesem Buch fand ich die sehr nachvollziehbaren und realitätsnahmen Beispiele, die Menschen, die nicht von Ad(Hs) betroffen sind, sicherlich helfen, uns besser zu verstehen. Denn diese Fallbeispiele haben das Thema bzw. die Problematik sehr nachvollziehbar aufgedröselt. Die Ansätze zur Lösung von AD(H)S waren mir etwas zu Medikamenten lastig – aber das ist letztendlich auch nur meine persönliche Meinung.
Der Schreibstil war an manchen Stellen doch sehr „fachmännisch“, so dass das Lesen einem nicht so leicht fiel – da hätte ich mir ein bisschen mehr Nähe zu den Leser*Innen gewünscht.
Fazit:
Ein Buch, dass wichtig für uns weiblich gelesenen Personen ist, damit man die Krankheit besser versteht. Für Menschen, die sich nicht damit auskennen, bzw. keine Berührungspunkte mit der Krankheit haben, sicherlich eine wertvolle Lektüre. Doch mir persönlich hat das Buch nicht besonders weitergeholfen, denn ich weiß ja, was mein Problem ist. Und am Ende nehme ich Tabletten – doch irgendein anderer Ansatz wäre schon gewesen zu lesen.