Suddenly a Murder von Lauren Muñoz

Klappentext

Ein Herrenhaus auf einer abgelegenen Insel.

Eine Abschlussparty im 20er-Jahre-Motto.

Sieben Freunde – und eine von ihnen hat ein Messer mitgebracht …

Eigentlich will Izzy Morales bloß mit ihren Freunden den Schulabschluss feiern. Dafür hat ihre beste Freundin Kassidy sie alle in ein Herrenhaus auf einer abgelegenen Insel eingeladen. Es soll eine mehrtägige Party unter dem Motto der 1920er werden, stilecht in Vintage-Kleidern und teuren Diamanten. Am Anfang genießen sie tatsächlich einige glamouröse Tage – bis Kassidys Freund plötzlich tot aufgefunden wird. Kurz nachdem die Polizei auf der Insel eintrifft, bricht ein schlimmer Sturm los. Nun sitzen sie alle auf Ashwood Manor fest. Und schon bald stellt sich heraus: Jeder von ihnen hätte ein Motiv für den Mord gehabt. Doch Izzy ist diejenige, die das Messer mit auf die Insel gebracht hat …

Erscheinungstermin:

28. Juni 2024

Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:

384 Seiten / — / —

Verlag:

ONE / —

Originaltitel:

Suddenly a Murder

ISBN:

978-3-8466-0218-8

Tropes: Jugend-Thriller;

Cover: (fließt nicht in die Bewertung ein)

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)

Vielen Dank an Bloggerjury und dem ONE Verlag für das Rezensionsexemplar. Das Bereitsstellen dessen, hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Cover:
Das Cover von Suddenly a Murder ist definitiv ein Blickfang – elegant, mit 20er-Jahre-Vibes und einem Hauch von „Whodunit“-Drama. Es transportiert genau die Stimmung, die man sich von einem locked-room-Mystery im Stil von Knives Out oder One of Us Is Lying verspricht. Da war ich direkt neugierig!

Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Die Idee hinter Suddenly a Murder klang für mich nach dem perfekten Cozy-Crime-Abend: ein abgelegenes Anwesen, Retro-Motto-Party und sieben junge Erwachsene mit dunklen Geheimnissen. Leider konnte die Umsetzung für mich nicht ganz mit dem spannenden Konzept mithalten.

Der Schreibstil war für mein Empfinden eher distanziert – ich hatte Schwierigkeiten, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, und fand besonders die Hauptfigur etwas blass. Die Erzählweise blieb sehr beobachtend, fast schon nüchtern – das hat es mir schwer gemacht, wirklich in der Geschichte „anzukommen“.

Auch wenn sich viele Twists bemühen, Spannung zu erzeugen, hat sich die Auflösung für mich relativ früh angedeutet. Dadurch fehlte der große Überraschungsmoment am Ende, den ich mir bei diesem Genre einfach wünsche. Dazu kam, dass manche Entwicklungen innerhalb der Handlung eher wirr wirkten und mich inhaltlich etwas verloren haben.

Fazit:

Suddenly a Murder bietet eine stimmungsvolle Kulisse und ein interessantes Setup – aber leider hat mich weder die Figurenzeichnung noch die Spannung wirklich abgeholt. Die Idee war vielversprechend, die Umsetzung für meinen Geschmack etwas zu flach und vorhersehbar. Vielleicht was für zwischendurch, aber kein Highlight für mich.

🦩🦩🦩 von 5 Flamingos
Für Fans von leichten Jugend-Krimis mit Retro-Flair – aber ohne allzu viel Tiefgang oder Überraschung.

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