The Summer that Broke Us von Lucia Sterling

Klappentext

Sie retten Leben, aber wer rettet sie?

Als Sutton für ihren dritten Sommer als Lifeguard nach Malibu zurückkehrt, ist alles anders. Nicht nur ist ihre beste Freundin Layla dieses Jahr ebenfalls unter den Elite-Rettungsschwimmern, Sutton hat auch ein düsteres Geheimnis, das sie zwischen Strandflirts, wilden Partys und hartem Training vergessen will. Doch ein Wasserrohrbruch zwingt die beiden Freundinnen aus ihrer Unterkunft. Sutton bleibt nur eine Möglichkeit: Sie muss in das Strandhaus des Lifeguards Ben ziehen. Ausgerechnet der Ben, den sie verachtet, weil er Layla das Herz gebrochen hat, und der fest mit Suttons Geheimnis verwoben ist. Niemals darf er die Wahrheit erfahren. Trotzdem kommen die beiden sich gefährlich nahe. Bis es an den Klippen Malibus zu einer Tragödie kommt, die nur eine Frage offenlässt: War es ein Unfall? Oder Mord?

Erscheinungstermin:

26. Juni 2025

Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:

368 Seiten / — / —

Verlag:

Forever || —

Originaltitel:

ISBN:

978-3-95818-815-0

Tropes: Forced Proximity, Haters to Lovers, Found Family, Suspense, Beach Vibes

Cover:(fließt nicht in die Bewertung ein)

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: (Keine Bewertung – nur das Level)

Vielen Dank an den Forever Verlag und der Autorin für das Rezensionsexemplar. Das Bereitstellen dessen, hat meine Meinung nicht beeinflusst.

„Du musst alles geben, was du hast. Immer. Du kannst dich nicht schützen, indem du etwas zurückhältst.“

The Summer that Broke Us von Lucia Sterling

Cover:

Das Cover zu The Summer That Broke Us ist sehr schön und ansprechend. Ich mag das ruhige aber gleichzeitig sehr starke Cover mit dem Meer im Vordergrund sehr und hatte sofort Lust auf die Geschichte!

„Ich will Ben halten, und ich will von ihm gehalten werden. Ich will ihm zeigen, dass ich da bin und dass es mir unendlich leidtut, dass er dieses Buch lesen muss.“

The Summer that Broke Us von Lucia Sterling

Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Sutton kehrt nach einem schwierigen Jahr zurück nach Malibu – an den Ort, an dem alles ein bisschen zu viel wurde. Sie will funktionieren, stark sein, sich ablenken. Zusammen mit ihrer besten Freundin Layla startet sie in den Sommer als Lifeguard, aber schon nach den ersten Tagen wird klar: Die beiden sind sich nicht mehr so nah wie früher. Zwischen ihnen steht etwas, das keiner ausspricht. Und ausgerechnet bei Ben, der mehr mit Suttons Vergangenheit zu tun hat, als er ahnt, findet sie eine Nähe, die sie nicht einordnen kann. Als etwas Unvorhergesehenes geschieht, kommen alle Figuren sehr in Wanken, und die Frage nach dem Wie geht es weiter und wie kann man heilen, wenn mich sich selbst nicht verzeihen kann, immer größer.

Sutton kämpft – mit sich selbst, mit der Vergangenheit, mit dem Anspruch, stark zu sein. Ihre Energie fließt in Kontrolle, Training, Schweigen. Und erst als sie anfängt, nicht mehr alles zurückzuhalten, öffnet sich auch der Blick auf das, was sie wirklich braucht.
Ben wirkt erst wie der ruhige Gegenpol, aber auch er trägt sein eigenes nicht minder großes Päckchen mit sich. Er erinnert sich nur langsam an das, was damals war – aber er reagiert mit etwas ganz Besonderem: Verständnis.
Layla spürt, dass sich etwas verändert hat, will Nähe, vor lauter Angst ihre beste Freundin zu verlieren. Ihre Entwicklung ist ruhig und beinahe verhalten, aber dafür am Ende umso glaubwürdiger.
Es geht in dieser Geschichte nicht darum, sich gegenseitig zu retten, sondern darum, nebeneinander bestehen zu dürfen. Und sich dabei nicht aus den Augen zu verlieren.

Lucia Sterlings Schreibstil fühlt sich ehrlich an. Nicht überladen, nicht aufgesetzt – eher so, als würde man jemandem zuhören, der sich traut, einfach echt zu sein. Sie erzählt nicht alles aus, sondern lässt Platz – für Gedanken, für Gefühle, für Dinge, die man zwischen den Zeilen entdeckt. Beim Lesen war oft dieses Ziehen im Bauch da, manchmal ein Kloß im Hals, manchmal etwas, das mich zu Tränen gerührt hat, aber auch Momente die mein Herz ordentlich haben schlagen lassen.

Das Buch erzählt von Freundschaft, die sich verändert. Von Schweigen, das schwerer wiegt als jede Wahrheit. Und von Momenten, in denen man nicht weiß, wie es weitergeht – aber trotzdem irgendwie weitermacht.
Malibu klingt nach Sonne, Strand und Freiheit – aber dieser Sommer ist keiner, der sorglos verläuft. Die Küste wird zum Schauplatz innerer Zweifel, die Klippen zum Symbol für Entscheidungen, die man nicht mehr rückgängig machen kann. Das Meer glitzert in der Ferne, ruhig und weit – und doch scheint es Dinge in sich zu tragen, die sich nicht so leicht vergessen lassen. Dieses Setting nicht einfach so gewählt, sondern Teil der Geschichte. Und dann ist da diese unterschwellige Spannung: das, was nicht gesagt wird. Was zwischen den Figuren steht. Was man ahnt, aber nicht greifen kann.

Ich würde dieses Buch all den Leser*innen empfehlen, die nicht nach Insta Love und Leichtigkeit suchen, sondern nach Geschichten, die sich ein bisschen tiefer anfühlen. Wenn du Figuren magst, die Fehler machen, sich verschließen, einander vorsichtig annähern und dabei viel zwischen den Zeilen tragen, dann könntest du hier genau richtig sein.
(ACHTUNG SPOILER:) Trigger: Panikattacken, Suizidversuch (in Rückblenden), psychische Belastung, Schuldthemen, Verschwinden eines Familienmitglieds, emotionale Überforderung, toxische Freundschaft, Andeutungen eines ungeklärten Todesfalls

„Es ist, wie es immer war. Der Pazifik heilt mich.“

The Summer that Broke Us von Lucia Sterling

Fazit:

The Summer That Broke Us erzählt von Momenten, in denen plötzlich alles schwer wird. Von dem Gefühl, nicht zu wissen, wie man mit sich selbst weitermachen soll. Und davon, dass Aufstehen manchmal einfach nur heißt, nicht ganz aufzugeben.
Das Buch ist kein typischer Sommerroman – sondern eher eine Geschichte über Freundschaft, die sich verändert, über Schmerz, der bleibt, und über den leisen Wunsch, dass da trotzdem etwas Gutes entstehen kann.

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5 von 5 Flamingos – Ein stimmungsvolles Setting, eine gewisse Schwere und eine Geschichte, die nicht loslässt, auch wenn man längst weitergelesen hat.

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