Klappentext
Fake Dating – Deal! Keine Gefühle – Deal?
June kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um den charmanten Teeladen Tea Tide zu retten. Doch ohne Gäste oder Geld für die überfällige Miete scheint das unmöglich. Dann wird sie auch noch in aller Öffentlichkeit verlassen, und das peinliche Video ihrer Reaktion geht viral. Das Desaster ist perfekt. Kurz darauf taucht Levi auf, ein Jugendfreund, der mit einer ähnlich öffentlichen Trennung zu kämpfen hat. Als ein scheinbar inniges Foto der beiden online für viel Aufsehen sorgt, hat das überraschend positive Auswirkungen: Junes Laden wird beliebter, und Levis Ex meldet sich wieder. Sie beschließen, die Fake Beziehung weiterzuführen – doch sind ihre Gefühle wirklich nur gespielt?
Erscheinungstermin:
30. April 2026
Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:
400 Seiten || — || —
Verlag:
everlove || —
Originaltitel:
—
ISBN:
978-3-492-06574-0

Tropes: Fake Dating, Small Town, Romantic Suspense

Schreibstil:![]()
Inhalt:![]()
Fazit:![]()
Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)
Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Auf „The Break-Up Act“ bin ich tatsächlich wegen des Klappentextes aufmerksam geworden, weil das Buch einfach total süß klang und eigentlich genau nach einer Geschichte, die ich gerne lese. Ich mag Fake Dating total gern und auch wenn ich bei Second Chance eher vorsichtig bin, klang das Buch einfach sehr nach einem Buch, dass ich lieben könnte.
Der Einstieg fiel mir noch relativ leicht, weil ich das Setting wirklich schön fand, der Social-Media „Skandal“ rund um das Crying Girl und die Mischung mit dem Verlust von Junes Schwester hatte etwas schönes. Leider zog sich das Buch aber nach knapp 100 Seiten enorm. Ich nehme das Wort nicht gerne in den Mund, aber es wurde leider richtig langweilig. Die Handlung plätschert nur so vor sich hin, es gibt viel zu lange Monologe, die jeden Gedanken vier und fünf Mal erklären und die Wiederholungen wurden mir irgendwann zu viel. Das „Fake-Dating“ war mehr oder weniger auch kein richtiges, sondern ein Wunsch der beiden in eine Realität zu flüchten, die beide sich wünschen.
June als auch Levi bleiben beide leider relativ farblos und der Tod von Junes Schwester und Levis bester Freundin diente mehr oder weniger dazu dem ganzen ein bisschen Tiefe zu geben. Aber leider gelang das der Autorin meiner Meinung nach nicht so wirklich. Es blieb einfach alles oberflächlich. Und ich möchte wirklich niemandem etwas unterstellen, aber mit dem Schreibstil bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Gerade gegen Ende hatte ich mehrfach das Gefühl, dass irgendetwas nicht ganz rund wirkt. Nicht jedes Romance Buch muss das Rad neu erfinden, aber in „The Break-Up Act“ hat jeder Twist sich meilenweit vorher angekündigt.
Fazit:
The Break-Up Act von Emma Lord war leider nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte. Es kann sicherlich gefallen, wenn man auf ein schnelles, einfaches Buch Lust hat und über die Stolpersteine im Schreibstil hinweg sieht. Leider konnte mich aber der Inhalt als auch die Figuren nicht allzu sehr überzeugen.
🦩🦩,5 – Für die Arbeit, die hinter jedem Buch steckt und dem süßen Setting.