Serial Killer Support Group – Die Selbsthilfegruppe ist tödlich von Saratoga Schaefer

Klappentext

Willkommen im gefährlichsten Club der Welt: der Selbsthilfegruppe für Serienmörder!

Tief verborgen im Darknet lauert der geheimste und gefährlichste Club, den man sich nur vorstellen kann: die Selbsthilfegruppe für Serienmörder. Wahrlich kein Ort für normale Menschen. Doch als Cyras Schwester von einem Serienkiller ermordet wird und die Ermittlungen ins Stocken geraten, tritt sie dem Club bei, überzeugt davon, dort deren Mörder zu finden. Um sich als eine von ihnen auszugeben, muss Cyra ihre dunkelste Seite hervorbringen und der Preis, den sie dafür zahlt, ist hoch. Möglicherweise zu hoch …
»Schnallen Sie sich an für eine düstere und abgedrehte Fahrt! Schaefer hebt den klassischen Katz-und-Maus-Thriller in dieser epischen mentalen Schlacht zwischen einem halben Dutzend Psychopathen und einer trauernden Schwester, die auf Rache sinnt, auf ein völlig neues Niveau.« Lisa Gardner

Erscheinungstermin:

13. Mai 2026

Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:

352 Seiten || 10 Stunden und 52 Minuten ||  Natalie Mukherjee, Benjamin Vinnen, Peter Elter, Florian Schmidtke, Jeremias Koschorz und Hans Henrik Wöhler

Verlag:

Blanvalet || Random House Audio

ISBN:

978-3-7645-0953-8

Tropes: —

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)

Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)

Über den Post einer anderen Bloggerin bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und der Klappentext hatte mich ebenfalls sofort angesprochen. Die Schwester der Hauptfigur Cyra wurde ermordet und Cyra möchte sich auf Grund der Ermittlungen in die Selbsthilfegruppe der Serienmörder einschleusen. Klingt wild? War es auch! 🙂

Dey schreibt aus mehrere Perspektiven – sprich auch aus den der Serienmörder und darauf sollte man sich wohl einlassen können, wenn man das Buch lesen möchte. Mir haben die verschiedenen Perspektiven gefallen, da dey durch diese den einzelnen Figuren deutlich mehr Tiefe geben konnte, als der Aussage, dass sie einfach nur böse sind. Cyra war eine spannende, moralisch graue und schon fast unzuverlässige Erzählerin, die ich trotz ihrem schwarzen Seiten mochte. Die „Beziehung“ zwischen ihr und Jason fand ich sehr gut geschrieben, da sie uns als Leser*Innen viel Raum lässt um Dinge darin zu deuten, Saratoga diese Beziehung aber in überhaupt schönredet, sondern zeigt, dass beide Seiten sehr moralisch grau sind.

Die Situation rund um die Selbsthilfegruppe fand ich gelungen, auch wenn es nicht ganz das war, was ich mir vorgestellt hatte. Und es auch über den Verlauf des Buches leider immer mehr an Bedeutung verliert. Aber auch hier möchte ich den Schreibstil von Saratoga noch einmal hervorheben – Mensch hat es wirklich geschafft Humor, Ernsthaftigkeit und Spannung zu verbinden. Für mich wird es definitiv nicht das letzte Buch der schreibenden Person sein. Was mir weiter gut gefiel, war, die vielen Schattierungen der Figuren – selbstverständlich sind alle böse, aber trotzdem haben sie Charakter und Tiefe, je nach der Wichtigkeit der Figuren.

Die Auflösung am Ende fand ich gut – ich hatte lange eine andere Erwartung und wir als Leser*Innen können gut mitraten, wer Cyras Schwester ermordet hat. Was schließlich passierte, fand ich richtig gut geschrieben – und wenn das überhaupt möglich ist, recht nah an der Realität. Der Epilog hat das Buch meines Erachten wirklich gelungen abgerundet. Das Hörbuch ist ebenfalls empfehlenswert – jede Sicht hat seine eigene Stimme, die das Hörbuch auf jeden Fall hörenswert gemacht haben.

Fazit:

Serial Killer Support Group – Diese Selbsthilfegruppe ist tödlich von Saratoga Schaefer hat mich positiv überrascht! Ob ich das Buch in der Arbeit viel empfehlen kann, weiß ich noch nicht, da es doch recht schwer einzuordnen ist, welchen Genre das Buch angehört. Aber für mich war es ein gutes Buch, mit vielschichtigen Figuren, das mich doch sehr gefesselt hat.

🦩🦩🦩🦩, 5 – Für ein mal etwas anderes Buch, dass vor allem durch seine vielen Schattierungen der Figuren bestimmt und einen absolut abholt, wenn man sich darauf einlässt.

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