Clean Point von Meg Jones
Klappentext
Das ehemalige Tenniswunderkind Scottie Sinclair ist eine Betrügerin.
Zumindest glaubt das die Welt. Denn wer würde schon glauben, dass sie von ihrem eigenen Vater unter Drogen gesetzt wurde, bevor sie den Titel im Damen-Einzel in Wimbledon gewann? Die Boulevardpresse hat Scotties Karriere für beendet erklärt – doch ein Angebot zur Wiedergutmachung und, was noch wichtiger ist, zur Rache könnte ihr die Chance auf einen sauberen Aufschlag geben. .
Nico Kotas beherrschte fast ein Jahrzehnt lang die Tenniswelt – bis ihn eine Verletzung zur Pause zwang.
Jetzt, da er wieder vollkommen gesund ist, will er einen letzten Titel gewinnen. Aber sein öffentliches Image braucht eine Auffrischung – und laut seinem Trainer ist die Tochter seines ehemaligen Rivalen der perfekte Vorteil.
Doch mit alten Feinden am Spielfeldrand ist der nächste Skandal nicht weit weg.
Erscheinungstermin:
29. Mai 2026
Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:
448 Seiten || 13 Stunden und 36 Minuten || Vera Bunk, Louis Friedemann Thiele, Simone Scheuerer
Verlag:
everlove || Audio Verlag München
ISBN:
978-3-8458-6681-9

Tropes: Sport Romance; Enemies-To-Lovers; Slow Burn

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Spice:
(Keine Bewertung – nur das Level)
Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Auf das Buch wurde ich vor allem auf Grund seines schönen Covers aufmerksam und weil eine meiner liebsten Buchblogger*Innen es in die Kamera gehalten hat 🙂 Daher hab ich mich sehr gefreut, dass es mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Es handelt sich um eine Sport-Romance mit dem Sport Tennis.
Für mich war das absolut Neuland und ich fand es richtig gut, welchen Raum der Sport im Buch eingenommen hat und hatte immer das Gefühl zumindest annähernd zu verstehen, was gerade passiert. Besonders gut aber fand ich die persönlichen Punkte der beiden Protagonisten rund um das Thema Tennis. Den Leistungsdruck auf Profi-Sportler, das schnelle Abnutzen von Gelenken und die Verletzungsgefahr. Aber auch der Druck von außen und innerhalb der Sportler fand ich richtig gut aufgegriffen.
Scottie hat sich mein Herz gestohlen – wie oft habe ich mir im Verlauf der Geschichte gewünscht ich könnte sie in den Arm nehmen. Obwohl sie das bestimmt nicht gewollt hätte – aber trotzdem. Wenn man mit dieser Art von Vater aufwächst kann einen im Leben nichts mehr erschrecken. Scottie war so schön vielschichtig und ein ganz bezaubernd geschriebener Charakter, das es mir echt schwer fiel Abschied von ihr zu nehmen. Nico, war natürlich toll und ebenfalls gut geschrieben, aber er hatte neben Scottie für mich nicht allzu viel Raum. Trotzdem mochte ich seine Art sehr. Ein Punkt der mich persönlich etwas gestört hat – und das ist absolut nur Geschmackssache.
Und zwar geht es dabei um die Spicy Szenen. Die waren hier sehr gut und auch ordentlich spicy. Ich für meinen Teil finde es nur immer ein wenig schwer nachzuvollziehen, dass sie super lieben Book Boyfriends, dann immer die Meister im unangenehmsten Dirty Talk sind^^ Aber das hat die Geschichte überhaupt nicht schlechter gemacht – und ist, wie bereits gesagt nur Geschmackssache.
Im Buch sind viele Themen angesprochen, die wichtig sind, unter anderem das Thema Essen. Da ich damit selbst eine Vergangenheit habe, sollte man vielleicht etwas auf sich achten, wenn das bei einem ein Triggerpunkt sein könnte. Was ich sehr gut umgesetzt fand, war das Thema Presse. Die beiden Figuren stehen im Fokus der Presse und ich mochte, dass die Autorin hier immer wieder Feed-News im Buch eingefügt hat.
Warum habe ich dem Schreibstil einen Punkt Abzug gegeben? Mir war das Buch einen kleinen Ticken zu lang – es hat sich vor allem zum Ende hin, leider für mich etwas gezogen. Es war schön mit Scottie und Nico weiter Zeit zu verbringen, aber es hat mich dann eine kurze Zeit etwas verloren.
Die drei Hörbuch-Sprecher*Innen haben das Buch wunderbar zum Leben erweckt. Mit Louis Friedemann-Thiele war hier einer meiner liebsten männlichen Sprecher dabei und er hat Nico toll vertont. Ich mag seine Klangfarbe einfach sehr. Die beiden weiblichen Sprecher*Innen waren mit bisher noch unbekannt, aber ebenfalls wirklich gut. Simone Scheuerer hat Scottie eine so warme Stimme gegeben, genauso wie ich sie mir vorgestellt hatte.
Fazit:
Clean Point von Meg Jones war ein richtig gutes Buch, dass mich wieder daran erinnert hat, warum ich lesen so liebe! Das für mich ganz viel richtig gemacht hat und zwei Figuren dabei hatte, an dich ich bestimmt noch oft denken muss. Ich freue mich umso mehr auf die nächsten Teile und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht!
🦩🦩🦩🦩🦩- Für ein Buch, dass trotz ein paar Längen, zu einem kleinen Highlight von mir wurde!