Eine zu viel von Samantha Hayes
Klappentext
Einer von ihnen ist tot. Und einer von ihnen ist ein Mörder.
Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter samt Partnern und Kindern in eine abgelegene schottische Lodge ein. Zehn Tage sollen sie dort verbringen: nachtrauern, zusammenrücken, vielleicht neu beginnen. Doch Connie hütet ein brisantes Geheimnis: Rays Testament – und die Wahrheit, die es an die Oberfläche bringen wird. Während Connie den richtigen Moment für ihre Offenbarung sucht, kippt die Stimmung wie das Wetter in den Highlands. Wer steht zu wem? Und was geschieht, wenn die größte Gefahr nicht draußen lauert, sondern mit am Tisch sitzt?
Erscheinungstermin:
02. Juli 2026
Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:
432 Seiten || 11 Stunden und 16 Minuten || Jutta Seifert
Verlag:
dtV || Saga Egmont
ISBN:
978-3-423-22192-4

Tropes: Thriller

Schreibstil:![]()
Sprecher*Innen:![]()
Inhalt:![]()
Fazit:![]()
Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)
Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Da mir der erste Band von Samantha Hayes ziemlich gut gefallen hat, hab ich mich sehr gefreut, als nun ein weiterer Thriller von ihr erschienen ist. Und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Das Buch wir in drei Akten erzählt und wechselt dabei zwischen verschiedenen Sichten. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte, aber es ging danach wirklich gut und man kann dem Geschehen folgen. Die Geschichte wird hauptsächlich über die vier Frauen erzählt, Connie, die Mutter und ihre drei Töchter Kate, Bea und Darby.
Dieser Thriller ist durchgehend spannend, wenn auch weniger auf Grund der Handlung, sondern die zwischenmenschlichen Momente. Vor allem der zweite Akt ist mir sehr ans Herz gegangen und war emotional recht heftig. Ich mag die Art und Weise wie die Autorin Stück für Stück die Wahrheit ans Licht gebracht hat. Zwar konnte ich den Plottwist schon recht früh erahnen, aber trotzdem fand ich dann die Auflösung am Ende richtig gelungen und besser, als ich erahnt hatte.
Der Schreibstil von Samantha Hayes ist angenehm zu lesen, und sie schafft es auf jeden Fall auch bei mir zumindest Emotionen zu wecken. Ebenfalls fand ich richtig gut gelungen, wie eigen jede einzelne Stimme ist und man stets gut erkannt hat, wer gerade erzählt. Der Twist am Ende rund um Bea fand ich richtig heftig und hab ich nicht kommen sehen!
Da das Buch recht ruhig ist, und eher zwischenmenschlich etwas passiert, als Handlung sollte man auf jeden Fall ruhigere stimmungsvolle Thriller mögen. Auch ist hier das Thema Kinderwusch, Verlust eines Kindes und Schwangerschaft ein großes Thema. Daher solltest Du beim Lesen auf jeden Fall etwas auf Dich achten. Aber wie bereits der erste Band, war auch der zweite absolut Lesenswert!
Fazit:
Eine zu viel von Samantha Hayes mochte ich richtig gern und hab ich an einem Stück durchgelesen. Zwar ist das Buch eher figurenbetont und ruhiger, aber trotzdem wollte ich einfach wissen, wie es weiter geht! Die Auflösung war mehr als gelungen und hat mich sprachlos zurückgelassen.
🦩🦩🦩🦩,5 – Für ein Buch, über vier starke Frauen und das manchmal nicht alles so ist, wie es scheint.