Pech & Schwefel – Der Tote Berliner von Robin Fuchs

Klappentext

Schlimmer kann dieser Tag für Maike Pech eigentlich nicht werden. Nicht nur, dass in ganz Niederteerbach alle närrisch geworden sind und die Kommissarin erfolglos versucht, dem Karnevalsirrsinn zu entkommen. Nun wird in einer örtlichen Pension auch noch die Leiche eines Berliners gefunden. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen mit einer Büste hin, doch Gerichtsmedizinerin Zoe Iyeke Schwäfel kann eine viel abscheulichere Todesursache feststellen. Der Fall scheint verzwickt. Offenbar war das Opfer selbst einem tödlichen Geheimnis auf der Spur – und wurde ganz klar fündig. Gut, dass kriminalistische Kompetenzverstärkung aus Berlin eintrifft. Der entsandte Kommissar Martin Seidel hat jede Menge besserwisserischen Charme auf Lager und zwischen dem „Berliner“ und Maike fliegen allerlei Funken. Die beiden müssen sich aber schnell zusammenraufen, denn die Liste der Opfer wird immer länger.

Erscheinungstermin:

02.03.2023

Seitenanzahl:

196 Seiten

Verlag:

dp Publishers

Rezension:

Bewertung

Aussehen:

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Aussehen:

Das bunte Cover zum zweiten Band der Pech & Schwäfel Reihe ist wieder sehr verspielt und charismatisch. Es passt perfekt zum Inhalt des Buches, da dieser ebenso bunt, herzlich und spannend ist. Besonders sympathisch ist der auslaufende Krapfen, der herrlich auf Maikes Zwischenfall am Anfang des Buches anspielt.

Schreibstil:

Die Geschichte rund um Maike und Zoe ist wieder sehr locker, witzig und spannend geschrieben. Die netten umgangssprachlichen Einschübe, vor allem in Bezug auf die „Tachmoinern“, waren auch wieder ein Highlight innerhalb des Buches. Obwohl mir diese Art von Schreibstil eigentlich nicht gefällt, schafft es das Autoren-Quartett Robin Fuchs, trotzdem mich mit ihrem Buch zu überzeugen. Positiv fiel auf, dass dieser Band deutlich mehr Spannung aufweist und der Kriminalfall komplexer ist als der im ersten Band. 

Einziger Kritikpunkt – der Wechsel zwischen Maikes und Zoe Geschichte fiel mir manchmal etwas schwer – hier fiel deutlich auf, dass es sich um ein Hörbuch handelt, welches in ein Buch umformuliert wurde. An mancher Stelle wurde plötzlich aus der allwissenden Perspektive geschrieben – wenn ihr versteht, was ich meine.

Inhalt:

Es ist Karneval in Niederteerbach, und Maike ist alles andere als begeistert. Da kommt es ihr nur gelegen, dass ihr ein toter Berliner unter die Finger kommt. 

In diesem Zusammenhang lernen wir Martin kennen, der extra aus Berlin nach Niederteerbach reist, um Maike bei ihren Ermittlungen zur Seite zu stehen. 

Es ist eine schöne Mischung, die die Autor*Innen immer wieder schaffen! Zwischen Humor, Spannung und einer Portion Ernsthaftigkeit einen Mittelweg zu finden, der uns ein paar kurze, angenehme Lesestunden bietet. 

Persönlich fiel es mir in diesem Band etwas schwer, dem Kriminalfall mit all seinen Verwicklungen nachzuvollziehen, möchte dies aber nicht in meiner Bewertung einfließen lassen, da mir Krimis immer etwas schwer fallen. 

Fazit:

Der zweite Band der Pech & Schwäfel Reihe war wieder ein schönes, kurzweiliges Buch, das ich gerne gelesen habe! Ich wünsche mir nur etwas mehr Tiefe der Charaktere und eine deutliche Differenzierung zwischen Maike und Zoes Erzählungen. 

Trotzdem wird das nicht der letzte Band gewesen sein, denn mir sind alle Figuren ans Herz gewachsen und ich möchte selbstverständlich wissen, was es mit Billies Verschwinden auf sich hat!

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