I’m Glad My Mom Died: Meine Befreiung aus einer toxischen Mutter-Tochter-Beziehung von Jennette McCurdy
Klappentext
Jennette McCurdy erzählt herzergreifend und mit bitterem Humor von ihrem traumatischen Leben als ehemaliger Kinder-Star in iCarly und der krankhaften Beziehung zu ihrer Mutter
Seit sie denken kann, wird Jennette von ihrer Mutter beherrscht, emotional erpresst und psychisch wie körperlich missbraucht. Das einzige, was Debra sich für ihre Tochter – aber vor allem für sich selbst – wünscht, ist Jennettes Erfolg als Fernseh-Star. Für Jennette beginnt ein Kreislauf aus Castings, Angstattacken und Selbsthass.
Dann bekommt sie die Rolle als Sam Puckett in der Nickelodeon-Serie iCarly – eine Rolle, in der sie sich gedemütigt fühlt und Produzenten ausgesetzt ist, die ihre Macht missbrauchen.
Als Debra an Krebs stirbt ist Jennette 21 Jahre alt und hat das Zentrum ihres Lebens verloren. Das einzige, worüber sie noch Kontrolle hat, ist ihr Essverhalten und die junge Frau stürzt ab in Essstörungen, Alkoholsucht und toxische Beziehungen.
Einzig eine wegen ihrer Bulimie angefangene Therapie erweist sich als Jennettes Weg in die Freiheit. Es kostet sie Jahre um zu erkennen, was ihre Mutter ihr ein Leben lang angetan hat. Doch jetzt kann sie zum ersten Mal entscheiden, was sie selbst möchte, und es ist an der Zeit, die Kontrolle über ihre eigene Zukunft zu übernehmen.
Aus dem amerikanischen Englisch von Henriette Zeltner-Shane und Sylvia Bieker
Erscheinungstermin:
24.05.2023
Hörstunden / Sprecher*In:
10 Stunden, 11 Minuten| Dagmar Bittner
Verlag:
Argon Verlag AVE GmbH

Das Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar von Netgalley und Argon Audio zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür!

Bewertung
Sprecher*In: ![]()
Ich möchte gerne ein paar Worte vorneweg sagen: Dieses Hörbuch hat mich sehr berührt, Jennette’s Geschichte ist grausam, berührend und traurig. Auf der anderen Seite aber auch bereichernd und bestärkend! Diese hat mir wieder gezeigt, wie wichtig es ist, sich als Mensch, der ein Kind großzieht, zu reflektieren und die Bedürfnisse seines Kindes zu achten. Ich konnte das Hörbuch nur häppchenweise hören, denn er hat mich wirklich sehr berührt!
Sprecher*In:
Das Buch wurde von der wunderbaren Dagmar Bittner eingesprochen und erneut ist ihr dies mehr als gut gelungen. Ich höre Dagmar sehr gern zu und sie hat die Emotionen in diesem Buch wirklich toll vermittelt. Ebenso verdient sie meinen größten Respekt diese Geschichte eingelesen zu haben und somit nicht die Möglichkeit hatte, einmal durchschnaufen zu können, bei dem doch sehr emotionalen Inhalt.
Schreibstil:
Jennette hat ihre Autobiographie sehr emotional erzählt und dabei sehr schöne und harte Worte gewählt. Eigentlich möchte ich den Schreibstil nicht bewerten, da es für sie sicherlich die beste Art war, ihre Geschichte zu erzählen, daher möchte ich mir nicht anmaßen, das in irgendeiner Weise zu bewerten.
Inhalt:
Wir Hörer*Innen bzw. Leser*Innen erfahren in diesem Buch, wie Jennette mit einer sehr schwierigen und psychisch kranken Mutter aufwächst und inwiefern dies ihr Leben beeinflusst hat.
Vor allem der erste Teil des Buches hat mich oft so sehr berührt, dass mir Tränen über die Wangen liefen. Allein der Gedanke, dass ein sechsjähriges Kind sich für seine Mutter verantwortlich fühlt und in diesem Alter bereits weiß, wie es seine Mutter an Hand ihrer Ausstrahlung einschätzen kann, hat mir fast das Herz gebrochen.
Bitte lest Euch vor dem Lesen bzw. Hören die Triggerwarnungen durch und nehmt den Inhalt in Etappen auf. Ich freue mich für Jennette, dass sie ihren eigenen Weg gefunden hat und bin am Ende froh, ihr Buch gehört zu haben!
Fazit:
Ich glaube, ich wiederhole mich, aber mich hat Jennettes Geschichte sehr berührt und ich habe einige Nächte dagelegen, um diese zu verarbeiten. Denn diese zeigt, was eine unreflektierte Mutter einem Kind antun kann. Deren Geschichte zeigt, was manche Aussagen, Taten und Sätze mit einer so kleinen Seele anstellen können. Um ehrlich zu sein, selbst jetzt beim Schreiben kommen mir die Tränen, da mir dieses Buch mal wieder gezeigt hat wie wichtig es ist unseren kleinen Menschen zuzuhören!
In dem Buch sind noch viele andere Ansätze, die genauso wichtig sind und vermittelt werden müssen, aber das ist der Punkt, der bei mir hängen geblieben ist.