Zodiac 1: Servants of the Moon von Lana Rotaru

Klappentext

Ich bin der Skorpion. Mein Kuss tötet.

Junes Leben liegt in Scherben – Wesen aus Schatten greifen sie an, ein Licht verschwindet in ihrem Körper und ihre Eltern erinnern sich nicht mehr an sie. Doch dann begegnet June den Lunaris. Sie dienen der Mondgöttin und sind beschenkt mit der Gabe ihres Sternzeichens, um im Kampf gegen die Shadows zu bestehen. Und nun ist June eine von ihnen. Nur Phoenix, der attraktive Schütze, scheint sie zu hassen. Seine Schwester Arizona – der Skorpion – ist verschwunden und June hat ihren Platz eingenommen. Als tote Lunaris auftauchen, schwebt Arizona in großer Gefahr. Werden June und Phoenix sie retten oder kommen ihnen ihre Gefühle in die Quere?

Erscheinungstermin:

28.04.2023

Seitenanzahl:

378 Seiten

Verlag:

Loom Light by Thienemann-Esslinger

Originaltitel:

Werbung

Tropes: Urban Fantasy; Love Triangle; Found Family

Cover:

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit: (eher 2,5)

Spice: — (Keine Bewertung, nur das Level 🙂 )

Vielen lieben Dank an netgalley und Loom Light, dass mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.

Cover:

Bei Zodiac 1: Servants of the Moon handelt es sich um den ersten Band einer Dilogie. Der erste Band ist ansprechend gestaltet und sticht einem gleich ins Auge. Da es sich um ein Jugendbuch handelt findet ich passt das Cover sehr gut zu dem Genre und dem entsprechenden Leser*Innen. Der Verlag hat stets sehr schön Cover und ich mag die Haptik der Bücher sehr.

Schreibstil und Inhalt:

Die Gesichte rund um June und den Lunaris beginnt mit einem sehr starken und spannenden Prolog, der sofort animiert weiter zu lesen! Auch der Beginn rund um den Jahrmarkt hatte seinen Reiz und ich war wirklich gespannt was mich erwartet.

Achtung ab hier folgen Spoiler – möchtest Du diese nicht lesen springe bitte direkt zum Fazit:

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Ich möchte meine Meinung gerne an einigen Beispielen nennen, warum mich die Geschichte am Ende leider nicht überzeugen konnte. June wird in einer völlig fremde Welt geworfen und muss kurz nach dem traumatischen Erlebnis am Jahrmarkt erfahren, dass ihre Eltern kein Wissen mehr über ihre Existenz haben. Ein eigentlich dramatischer Moment, aber June scheint dies zwar zu stören aber es wird weiter nicht mehr behandelt. Ebenso die Tatsache, dass diese junge Mädchen ihren Schulkollegen- zwar unbewusst- umgebracht hat. Auch hier, wird diese Tatsache mehr oder weniger einfach angenommen. Vor allem der Anfang hatte mich sehr an einige Szenen aus Addie LaRou erinnert.

Sobald June auf Jackson und Drake trifft, dachte ich das die ganze Geschichte wieder in eine bessere Richtung läuft. Aber bis auf den doch sehr spannenden Kampf zwischen June und dem Shadow (habe ich erwähnt, dass June plötzlich kämpfen kann?)

Sobald das Trio an der Universität ankommt und man eigentlich die magische Welt besser kennen lernen würde, passiert hier eigentlich nur ein immenser Info Dump. Ab diesen Moment fühlt es sich für mich an, als ob hier zu viele Stellen heraus gestrichen wurden, denn alles passiert so schnell hintereinander und ohne viel Erklärungen. Sie geht am zweiten Tag mit Jackson aus und ist sofort von ihm angezogen? Auch die Sprüche die „Lockenbubi“ (darauf gehe ich gleich noch einmal ein) los lässt, sind so grausig! Auch die Charakterisierung des Schützen war für mich nicht nachvollziehbar. Positiv ist wirklich die Idee der Fantasie Geschichte!! Nur leider habe ich diese aber der Hälfte des Buches sehr vermisst.

Die Beziehungen zwischen den Charaktere sind leider nicht sonderlich gut ausgearbeitet. Nichts davon war für mich nachvollziehbar. Leider gab es auch ein paar Logikfehler, z.B. sind auf der einen Seite die Charaktere kurz hinter Phoenix und auf der nächsten Seite stehen sie wartend am Auto.

Lanas Schreibstil ist flüssig zu lesen und das Setting konnte sie stets gut rüber bringen. Doch Namen, wie „Lockenbubi“ und Spitznamen waren für mich ein großer Störfaktor. Auch das ständige erwähnen, dass sie mit irgendjemanden rummachen würde war irgendwann nur noch nervig. Die größte Schwäche liegt meiner Meinung in den Dialogen und dem Verhalten der Charaktere.

Fazit:

Mit dem ersten Band der Dilogie rund um die Lunaris und die Shadows hat die Autorin eigentlich eine spannende und interessante Geschichte geschaffen, doch störte ich mich sehr, an dem seltsamen Verhalten der Protagonisten und dem viel zu schnellen Gefühlen. Letztendlich handelt es sich ab der Hälfte des Buches um eine Autofahrt, in der so viele unwichtige Sachen passieren und die Charaktere sich für mich nicht nachvollziehbaren Richtungen entwickeln. Trotz meiner Kritik hat die Autorin es geschafft, dass ich nach dem Cliffhänger wissen möchte wie es weiter geht.

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