Die Spiele der Untersterblichen von Annaliese Avery (ab 13 Jahre)

Klappentext

Lasst die Spiele beginnen!

Seit die 16-jährige Ara ihre Schwester durch die Spiele der Unsterblichen verloren hat, sinnt sie auf Rache. Mit dem aufgehenden Blutmond stehen nun die nächsten Spiele kurz bevor – ein Kampf ums Überleben für die ausgewählten Menschen, reines Vergnügen für die Götter des Olymps. Ara hofft, für Zeus antreten zu dürfen, doch das Schicksal hat seine eigenen Pläne. Sie wird von Hades erwählt, der ganz anders ist als erwartet. Unzählige gefährliche Prüfungen warten nun auf Ara, während der Gott der Unterwelt sie immer stärker in seinen Bann zieht …

Griechische Mythologie trifft auf Slow-Burn-Romance in diesem fesselnden Fantasy-Stand-Alone

Erscheinungstermin:

13. März 2025

Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:

384 Seiten / 8 Stunden und 35 Minuten / Chiara Haurand

Verlag:

Loewe / Hörbuch München

Originaltitel:

ISBN:

978-3-7432-1327-2

Tropes: Griechische Mythologie; Deadly Trials; Stand-Alone; Slow Burn

Cover: (fließt nicht in die Bewertung ein)

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)

Vielen Dank an den Loewe Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplars! Das Bereitstellen dessen, hat meine Meinung nicht beeinflusst! Da ich das Buch als Hörbuch gehört habe, fallen die Zitate weg.

Cover:
Das Cover ist ein absoluter Hingucker – besonders im Jugendbuchbereich sticht es durch die detailverliebte Gestaltung und Ara als zentrales Motiv sofort ins Auge. Es ist ästhetisch, atmosphärisch und verspricht genau das, was viele Leser*innen lieben: eine epische Geschichte mit mythologischem Flair. Für mich auf jeden Fall ein Highlight im Regal!

Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Der Schreibstil war klar und gut lesbar – aber gerade dadurch leider auch etwas distanziert. Mir fiel es schwer, eine echte Verbindung zu Ara oder Hades aufzubauen. Viele dramatische Momente, vor allem die Todesfälle während der Spiele, wurden recht nüchtern abgehandelt, was die emotionale Tiefe ein wenig geschmälert hat. Insgesamt wirkte vieles gehetzt – fast so, als hätte man versucht, eine viel größere Geschichte in einen Einzelband zu pressen.

Die Spiele selbst waren spannend gestaltet und für ein Jugendbuch stellenweise erstaunlich brutal – das hat mich ehrlich gesagt überrascht, aber auch positiv beeindruckt. Schön fand ich vor allem, dass die Protagonist*innen zusammenarbeiten mussten, um weiterzukommen – das hat für eine gewisse Dynamik gesorgt, die der Geschichte gutgetan hat.

Die Liebesgeschichte zwischen Ara und Hades kam mir etwas abrupt. Durch den ohnehin recht distanzierten Stil konnte ich die Entwicklung zwischen den beiden nicht so recht fühlen. Sie passte aber im Großen und Ganzen gut in das Gesamtbild – auch wenn es zum Ende hin etwas kitschig wurde.

Fazit:

Die Spiele der Unsterblichen ist ein kurzweiliger Einzelband, der mit einem starken Setting, einer interessanten Grundidee und spannenden Momenten punktet. Für fünf Flamingos hat es für mich nicht ganz gereicht – dafür war der Schreibstil zu nüchtern und manche Entwicklungen zu schnell abgehandelt.

Aber: Ich fühlte mich gut unterhalten, mochte die mythologische Note und fand es schön, dass die Geschichte in sich abgeschlossen war.

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