Klappentext
Zwischen IT-Codes und prickelnder Leidenschaft
Bei Tag schreibt Fallon Codes für ein Softwareunternehmen, bei Nacht spicy Romances. Damit sie es unter ihren männlichen Kollegen nicht noch schwerer hat als ohnehin, hält sie ihre Karriere als Autorin geheim und veröffentlicht unter dem Pseudonym Rosalie Golden. Umso zögerlicher reagiert sie auf den Vorschlag ihres Verlages, eine Lesung zu geben. Und tatsächlich: Ausgerechnet ihr Rivale Jesper steht vor ihr. Kurzerhand gibt Fallon sich als ihre erfundene Zwillingsschwester Rosalie aus. An der Jesper direkt ein unerwartetes Interesse hat. Als dieser daraufhin am Arbeitsplatz hilfsbereit ist wie nie zuvor, schmiedet Fallon einen Plan: Sie trifft sich als Rosalie mit Jesper, bis sie die längst überfällige Beförderung erhält. Oder er sich in ihr Herz hackt.
Make IT Real: Turbulente Romantic Comedy über Liebe, Erfolg und Machtspiele am Arbeitsplatz
Erscheinungstermin:
13. Februar 2025
Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:
400 Seiten / — / —
Verlag:
MoonNotes || —
Originaltitel:
—
ISBN:
978-3-96976-064-2

Tropes: Fake Identity; Slow Burn; Mental Load

Cover:
(fließt nicht in die Bewertung ein)
Schreibstil:![]()
Inhalt:![]()
Fazit:![]()
Spice:
(Keine Bewertung – nur das Level)
Vielen Dank an MoonNotes und Tina Lurz für das Rezensionsexemplar. Das Bereitstellen dessen, hat meine Meinung nicht beeinflusst.
„Du kannst nicht nur die Aspekte vom Erwachsenenleben herauspicken, die dir gerade passen, und den Rest ignorieren. So funktioniert das nicht.“
Make it Real von Ally Crowe
Cover:
Das Cover ist modern, schlicht und transportiert wunderbar die Atmosphäre des Buches – ein Hauch Nerd-Vibes, ein bisschen RomCom-Flair und trotzdem mit einer Ernsthaftigkeit, die man erst beim Lesen richtig spürt. Für mich passt es perfekt zur Geschichte rund um Fallon und ihren Weg zu sich selbst.
„Ich wollte nicht, dass es so weit kommt. Ich wollte ihn nur davon überzeugen, dass es Rosalie wirklich gibt.“
Make it Real von Ally Crowe
Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Der Schreibstil ist leicht und gut lesbar – nicht übermäßig literarisch, aber genau richtig, um Fallons Geschichte nahbar und zugänglich zu erzählen. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin große Themen wie Frauen in der IT, Sexismus, mentale Gesundheit und kreative Selbstverwirklichung mit einer slow burn Romance und starken Nebenfiguren verwebt hat.
Fallon ist eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, verletzlich und stark zugleich. Ihre introvertierte Art, ihre Erfahrungen mit strukturellem Mobbing und Sexismus am Arbeitsplatz – all das wurde realistisch und bewegend geschildert. Ich konnte viele Situationen so gut nachfühlen, vor allem diesen ständigen Druck, sich beweisen zu müssen. Die Sätze „Du solltest mehr lächeln“ oder „Mach es doch nicht so kompliziert“ treffen genau den Nerv – weil sie einfach zu oft Realität sind.
Besonders hervorheben möchte ich Amira & Mick – Fallons beste Freundinnen – die mit Humor, Herzenswärme und ehrlichem Support den nötigen Gegenpol zur manchmal echt toxischen Arbeitsumgebung bildeten. Und dann ist da Jesper: erst kalt, dann immer nahbarer. Ihre Liebesgeschichte entwickelt sich leise, mit Tiefe und vielen Stolpersteinen – aber genau das hat sie für mich so glaubwürdig gemacht.
Einige Plotwendungen waren vorhersehbar, und in der Mitte hätte ich mir ein bisschen mehr Tempo gewünscht – aber die Grundidee, die Atmosphäre und vor allem die Botschaften haben bei mir wirklich nachgewirkt.
„Ich hasse ihn nicht mehr.“
Make it Real von Ally Crowe
Fazit:
Ein Buch über das, was es heißt, als Frau gesehen zu werden – wirklich gesehen.
Ein Roman über strukturelle Ungleichheiten, über leise Stärke, über Freundschaft und das Recht, die eigene Stimme nicht mehr zu verstecken.
Fallons Geschichte hat mich bewegt, aufgewühlt und an vielen Stellen abgeholt.
🦩🦩🦩🦩
4 von 5 Flamingos
Für ein wichtiges Thema, kluge Figuren und eine Botschaft, die lange nachhallt.