Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen? von Freida McFadden

Klappentext

Sie hatte einen Unfall. Sie kann kaum sprechen. Sie ist die Ehefrau eines Mannes, der alles für sie tut. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit …

Sylvia Robinson wird im Haus der Barnetts als private Pflegekraft eingestellt. Nach einem Unfall benötigt Victoria Barnett rund um die Uhr Betreuung. Sie kann weder gehen noch sprechen und ist an ihr Bett im obersten Stockwerk des Hauses gefesselt. Daher hat ihr Mann Sylvia als Unterstützung hinzugeholt. Doch schon bald hat Sylvia das Gefühl, dass Victoria nicht so hilflos ist, wie sie scheint. Dann entdeckt sie Victorias Tagebuch versteckt in einer Kommode. Und was sie darin liest, zieht ihr den Boden unter den Füßen weg.

Erscheinungstermin:

25. März 2026

Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:

416 Seiten || 9 Stunden und 29 Minuten || Jodie Ahlborn und Chantal Busse

Verlag:

Heyne || Random House Audio

Originaltitel:

The Wife Upstairs

ISBN:

978-3-453-42810-2

Tropes: Thriller

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)

Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)

Diese Rezension fällt mir ehrlich gesagt mal richtig schwer. Freida McFadden zählt zu meinen Must-Read Autor*Innen und ich beginne ihre Bücher meist sofort bei erscheinen. Ebenso auch hier mit „Die Ehefrau- Was hat sie zu verbergen?“, doch hier merkte ich bereits auf den ersten Seiten, dass mir die Geschichte nicht so recht liegen mag.

Der Einstieg war etwas „einfach“ und auch völlig aus der Luft gegriffen – aber irgendwie wieder passend zu Geschichte, wie so oft bei der Autorin. Mein größtes Problem war, dass ich Silvia einfach ab der ersten Seite unsympatisch fand und einfach nicht mit ihr warm werden wollte. Sie verhielt sich über das Buch hinweg auch weiterhin sehr naiv und übergriffig.

ACHTUNG Spoiler: Niemand schläft mit einem Mann, dessen schwer behinderte Frau im oberen Zimmer liegt, und bliebt dabei eine sympathische Hauptfigur! Ebenfalls ihre Kommentare zur Sondennahrung von Vickie fand ich absolut unangenehm.

Ihr merkt – hier scheitert es wirklich an der Hauptfigur – weil die Grundidee richtig gut war. Ich weiß viele fühlen sich an andere Werke erinnert – die ich aber nicht gelesen habe, daher kann ich das nicht bewerten. Aber für mich hat sich hier schon früh abgezeichnet, wie der Hase läuft. Und – als ein Mensch, der selbst in einer sehr toxischen Beziehung war – die Tagebucheinträge waren für mich stellenweise fast nicht zu ertragen. Aber vielleicht bin ich hier wieder mit zu viel Gefühl an diese herangegangen.

Der Plot war wie immer gut – das kann Freida McFadden einfach – aber trotzdem habe ich das Buch als eher unangenehm empfunden und war sehr froh, als ich das Hörbuch beendet hatte. Trotzdem freue ich mich auf das nächste und hacke dieses einfach als – Nicht, mein Buch ab!

Fazit:

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen von Freida McFadden hatte viel Potential, dass durch unsympathische Figuren verloren ging. Der Plot war etwas vorhersehbar – so ganz ungewohnt von der Autorin – und konnte mich auch nicht so richtig überzeugen. Daher heute nur drei Flamingos.

🦩🦩🦩- Für ein Buch, das mich sehr gefordert hat, dran zu bleiben und am Ende doch noch ein klein wenig überraschen konnte.

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