Death at Morning House von Maureen Johnson
Klappentext
Nachdem Marlowe wegen einer explodierenden Kerze aus Versehen das Haus ihrer Nachbarn niederbrennt und in der ganzen Stadt dafür ausgelacht wird, nimmt sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel an. Dort soll sie gemeinsam mit einer Gruppe anderer Teenager Führungen durch eine alte verlassene Villa anbieten. Doch die sommerliche Idylle bleibt nicht lange so sonnig, denn schon bald wirft die Vergangenheit einen düsteren Schatten über die Insel. In den Dreißiger Jahren hat dort ein Arzt mit seinen adoptierten Kindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie wieder zurückgekehrt sind. Zunehmend vermischt sich Früher mit Heute, Spekulation mit Verdacht – und die tödlichen Gefahren der Insel sind keineswegs Geschichte.
Erscheinungstermin:
26. August 2025
Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:
400 Seiten || 10 Stunden und 31 Minuten || Katja Körber
Verlag:
Dragonfly || Harper Audio
ISBN:
978-3-7488-0285-3

Tropes: Cold Case

Schreibstil:![]()
Inhalt:![]()
Fazit:![]()
Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)
Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Leider ist es schon etwas länger her, als ich das Buch gelesen habe und ebenfalls leider kam ich bisher nicht dazu meine Rezension zu schreiben – aber ich bemühe mich, meine Gedanken noch einmal zusammen zu finden 🙂
Ich fand den Schreibstil der Autorin sehr gelungen und einnehmend und habe das Buch damals im Urlaub an einem Tag durchgelesen. Die Handlung findet in zwei Zeitsträngen statt – einmal in der Zeit der Protagonistin Marlowe und dann ungefähr 100 Jahre zuvor. Während der früheren Zeit passiert ein Unglück im Morning House und die junge Gruppe möchte dieses in der heutigen Zeit lösen.
Man konnte gut zwischen den Strängen wechseln und ich hatte nie das Gefühl, dass ich der Handlung nicht mehr folgen konnte. Mir persönlich hat die Zeit der Familie im Haus etwas besser gefallen, schlichtweg deswegen weil diese Szenen mehr Tiefe hatten. Die Gruppe die die Führungen im Haus hält war sehr bunt und mit spannenden Figuren belegt, auch wenn Marlow als Hauptperson dabei etwas blass blieb.
Die Auflösung am Ende fand ich aber wirklich gelungen und ich konnte das Buch bereits mehrfach in der Arbeit empfehlen, weil ich es doch sehr mochte.
Fazit:
Death at Morning House von Maureen Johnson war ein toller Jugend-Thriller, der mich super eingenommen hat und mir eine tolle Lesezeit verschaffen hat. Zwar zog sich das Buch in der Mitte ein wenig und der Handlungsstrang in der Gegenwart war etwas schwächer als der in der Vergangenheit, trotzdem war es ausgesprochen gut.
🦩🦩🦩🦩 – Für einen nicht blutigen Jungend-Thriller mit einer bunten Auswahl an Protagonisten und einem Cold Case Fall der es in sich hatte.