Drop Dead Famous von Jennifer Pearson

Klappentext

Case #1: Ein verschwundenes Mädchen. 

Case #2: Ein erschossener Junge.

Case #3: Ein Weltstar, der tot auf der Bühne liegt.

Willkommen in Honeyville – willkommen in Stevies Leben! Ach übrigens, der Weltstar aus Case #3 heißt Blair Baker und ist, nein, war ausgerechnet Stevies große Schwester. Aber Stevie hat keine Tränen, sondern einen Plan: Nichts wird sie davon abhalten, herauszufinden, wer ihre Schwester auf der Bühne ermordet hat. Auf die Honeyviller Polizei ist kein Verlass, das beweisen die Fälle #1 und #2: ungelöst! Und Stevie hat einen entscheidenden Vorteil: Colby. Colby ist die Betreiberin der Blair Baker -Fanpage und kennt ihre Schwester besser als Stevie selbst. Das Problem: Colby trägt silbern glitzernde Cowboystiefel und ein lila Onesie mit Quasten. Stevie ist eher so der Typ Karohemd. Aber vielleicht ist das genau, was Stevie braucht …

Colby, the Heart & Stevie, the Brain: Zusammen decken sie Skandale, schmutzige Geheimnisse und traurige Wahrheiten auf. Am Ende ist ein Mörder gefasst und ein neues cooles Ermittlerinnen-Duo geboren. To be continued mit Case #4 …

Erscheinungstermin:

24. Juni 2026

Seitenanzahl / Hörstunden / Sprecher*In:

464 Seiten || — || —

Verlag:

Fischer Sauerländer || —

ISBN:

978-3-7373-7573-3

Tropes: Missing Person; Secret Identity; Opposites Attract

Schreibstil:

Inhalt:

Fazit:

Spice: — (Keine Bewertung – nur das Level)

Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)

Der Klappentext des Buches klang so gut in der Vorschau dass ich mich sehr gefreut hatte, als ich die Zusage vom Verlag bekommen hatte, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalte!

Und ich liebe das Cover und die ganze Aufmachung des Buches sehr und bin froh, dass ich es angefragt hab! Aber lasst uns mal näher darauf eingehen: 

Wir lernen Stevie kennen, eine junge Frau, deren Leben alles andere als leicht ist! Muss sie noch den Verlust ihrer Cousine Mia verkraften passiert innerhalb des ersten Kapitels etwas schreckliches…Ihr Schwester Blair wird während ihres Konzerts ermordet…

Im Verlauf der Geschichte lernen wir Colby Green kennen und ich auch lieben, und Stevie als auch Colby, beginnen im Mordfall zu ermitteln. Ich fange mal mit den Dingen an, die ich gut fand! Das Buch hatte für mich eine starke Stimmung und viele wichtige Themen, die im Show Business sicher relevant sind…

Ich mochte ebenfalls dass wir hier sehr moralisch graue Figuren haben, und jeder mehr oder weniger „Dreck am Stecken“ hat. Da es sich um einen Jugend-Thriller handelt ist das Buch weniger brutal beschreiben als eher spannend und atmosphärisch. Das Thema rund um den Superstar, Social Media und all seinen schwarzen Seiten mochte ich sehr und fand ich gut ausgearbeitet! 

Mein Highlight war aber wirklich Colby, die die Handlung immer wieder voran gebracht hat und auch durch ihre quirlige und liebevolle Art mich des Öfteren lächeln lies. Aber leider muss ich auch ein paar Punkte ansprechen, die mir nicht so lagen – und das ist leider ein sehr großer Punkt: der Schreibstil…

Puh war dieser anstrengend…die Autorin schreibt in der dritten Person, und es gibt sehr viele Figuren, deren Namen mir zu merken, echt schwer fiel! Auch nennt Sie Protagonistin ihre Eltern beim Vornamen, sodass ich hier auch am Anfang Zeit brauchte mich zurecht zu finden. Leider hat das Buch auch sehr viele Wiederholungen, die man deutlich hätte kürzen können und das Buch dadurch deutlich an Spannung gewonnen hätte…

Die Auflösung habe ich für meinen Teil schon sehr früh kommen sehen, aber das fand ich nicht negativ! Die Spannung war über das Buch hinweg da und die Auflösung war gut gelöst! Sie passt auf jeden Fall zur Stimmung des Buches und war nicht sehr konstruiert! 

Fazit:

Drop Dead Famous von Jennifer Pearson war ein Buch mit einer Handlung, die wirklich viel Potenzial hatte, aber auf Grund des schwierigen Schreibstils, vor allem zu Beginn recht schwer zu lesen war. Die Autorin hält konstant hinweg die Spannung über das Buch  aufrecht, obwohl es gut 100 Seiten weniger vertragen hätte.

Stevie und Colbie haben mich trotzdem überzeugen können – daher bekommen die beiden 🦩🦩🦩 – für zwei Protagonistinnen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können, aber genau deswegen am Ende so gut funktionieren 🩷

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