The Killer isn’t Alice von Iris Starling [Rezension]
Klappentext
46.600 Verdächtige, 18 Hinweise und 1 Täter
Findest du den Täter, bevor Alice die Zeit davonläuft?
Alice Starling wird vermisst. Am Tatort, den sie verlassen hat: eine Leiche, eine kryptische Notiz und ein gewaltiger Ordner mit Zehntausenden von Namen. Die Polizei findet keinen Ermittlungsansatz. Doch Alice hat ihr Schicksal nicht den Behörden überlassen. Sie hat es dir anvertraut. Das ist kein Roman, das ist ein Fall zum Selberlösen – das ultimative Logikrätsel!
Analysiere die Hinweise: Nutze die 18 Beweisstücke, die Alice dir gegeben hat.
Schließe die Unschuldigen aus: Grenze die Liste mit 46.600 potenziellen Verdächtigen systematisch ein, indem du alle streichst, die nicht den Kriterien entsprechen.
Identifiziere den Täter: Finde den einen Namen, der alle Hinweise erfüllt.
Erscheinungstermin:
12. August 2026
Seitenanzahl:
224 Seiten
Verlag:
Heyne
ISBN:
978-3-453-44530-7

Rätselart: Krimi-Rätsel, Logikrätsel und Denksport

Inhalt:![]()
Fazit:![]()
Schreibstil & Inhalt: (leichte Spoiler enthalten)
Da ich Rätsel und Bücher, in denen man selbst rätseln kann, total liebe, habe ich mich sehr gefreut, als ich The Killer Isn’t Alice von Iris Starling in den Händen hielt. Und ich kann Euch versprechen: Dieses Buch macht richtig Bock. 🙂
Auf den ersten Seiten findet Ihr 18 Hinweise, anhand derer Ihr die Namen, die im Buch vorkommen, streichen und analysieren könnt. Das hat mir unfassbar viel Spaß gemacht und mein ADHS-Hirn sucht jetzt in jedem Buch nach Hinweisen, die für das Finden eines Namens wichtig sein könnten. ^^ Auf jeden Fall kann ich Euch inzwischen sehr viele Namen mit sechs Buchstaben nennen.
Ihr erhaltet ein Rätselbuch im Taschenbuchformat, in dem auf ungefähr 200 Seiten genau 46.600 Namen abgedruckt sind. Anhand der Hinweise beginnt Ihr anschließend damit, die Namen nach und nach auszustreichen. Dabei besteht die Aufgabe weniger aus klassischem Rätseln, sondern vielmehr daraus, konzentriert die Namen einzukreisen, die infrage kommen könnten. Mir persönlich hat zum Beispiel der Hinweis mit den Beatles sehr geholfen.
Das Rätsel selbst fand ich durchaus anspruchsvoll und ich konnte es nur lösen, weil ich mir in verschiedenen Foren Unterstützung geholt habe – aber das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich nicht der geduldigste Mensch bin. Trotzdem würde ich den Schwierigkeitsgrad als recht hoch bezeichnen, auch wenn mir die Suche wirklich viel Spaß gemacht hat!
Als kleinen Tipp kann ich Euch empfehlen, noch einmal auf der Website der Autorin nachzusehen, da ich über manche Übersetzungen etwas gestolpert bin: The Killer Isn’t Alice – Iris Starling.
Das Buch hilft auf jeden Fall dabei, den Kopf auszuschalten, und man kann nebenbei wunderbar ein Hörbuch hören oder fernsehen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, auch wenn der klassische Rätselfaktor etwas geringer war, als ich zunächst erwartet hatte.
Fazit:
The Killer Isn’t Alice von Iris Starling kann auf jeden Fall viel Spaß machen und Dich einige Abende beschäftigen. Ich persönlich bin an manchen Stellen etwas über die Übersetzung gestolpert, konnte mich aber trotzdem gut zurechtfinden. Ob ich das Rätsel ganz ohne Hinweise von außen gelöst hätte, weiß ich nicht – dafür war mir das systematische Abstreichen irgendwann doch etwas zu eintönig, um wirklich lange konzentriert dranzubleiben.
🦩🦩🦩🦩 – Für ein ungewöhnliches Rätselbuch, bei dem weniger klassisch gerätselt und stattdessen vor allem systematisch eine riesige Menge an Namen gestrichen wird, das mir am Ende aber trotzdem richtig viel Spaß gemacht hat!